Räuber Plotzenhotz und der Käse (1)
Von
tastifix
Freitag 02.01.2026, 13:42 – geändert Dienstag 06.01.2026, 19:28
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tastifix
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Immer wieder schaffte es Räuber Plotzenhotz, aus dem Feuerwehrhaus auszubrechen. Deshalb versprachen Kasperle und Jupppi dem Pberwachtmeister Mosergimpfel, bei der Suche nach dem Räber mitzuhelfen.
"Kein Problem!"
Doch dafin irrten sie sich gewaltig. Denn, als sie später alles besprachen, wurde ihnen sehr schnell klar, dass es dagegen ein sehr gefährliches Abenteuer werden würde.
„Ach“, meinte Kasperle, „Wir müssen eben raffinierter sein als er!“
„Und wie stellst Du Schlaukopf Dir das vor??“
„Ihn einfangen!!“, erklärte Kasperle.
„Sehr klug! Dazu müssen wir erst mal wissen, wo der ist!“
„Bestimmt im Wald versteckt.“
Plotzenhotz hatte viel auf dem Kerbholz: Diebstähle, Banküberfälle, Körpervererletzung … Aber wenigstens die Banken waren nun vorgewarnt. Dort hätte er jetzt Pech.
„Tja,“, verriet Kasperle, „Vor kurzem hat er wohl etwas ganz Verrückttes angestellt!“
„Ach, was denn?“
„Er hat aus der Ksäerei einen Leib Gouda geklaut, so gro0 und hoch wie eine Torte!"
„Oje! Was will der denn mit soviel Käse?“, fragte Juppi.
„Essen, was denn sonst!“, war die Antwort.
Juppi wurde es schon schlecht, wenn er davon nur hörte.
„Einen ganzen Leib Käse? Dann platzt er danach vielleicht gar ... “
Kasperle konterte gelassen:
„Wäre aber gut, nicht, wenn der mal heftiges Magendrücken bekäme ...“
"Naja, aber, falls er gar wirklich platzen würde ,,,“, gab Juppi zu bedenken.
„Dann wäre endlich Ruhe,unser Polizeioberwachtmeister dürfte aufatmen, wir müssten nicht länger nach dem suchen und das Feuerwehrhaus könnte wieder anders genutzt werden!“
„Hm!“, machte Juppi nur. „Lass uns jetzt fix eine Strategie überlegen. Wird noch schwierig genug!“
So hingen die Beiden bald sehr ausgefalleenen Ideen nach. bis Kasperle nach einer Weie einen Einfall hatte, der auch Juppi faszinierte und die Beien sehr amüsierte.
„Wir schießen den auf den Planeten Issdichsatt!"“
„W..Wie? -Von dem hab ich ja noch nie gehört?", stotterte Juppi.
Kalsperle lachte:
"Erstens gibts den gar nicht und zweitens schießen wir Plotzenhotz nrigendwo hin, sondern tun nur so als ob!"
„Aha, und wie?`“
„Wir bauen eine I.-Rakete!“
„Eine Was??“
„Du hast schon richtig gehört: Eine Rakete zum Planeten I. t!"
"Und wie kriegen wir Plotzenhotz da rein?“
Wenn Zwei gemeinsam eines Rätsels Lösung suchen, fällt ihnen mit etwas Glück umso mehr ein. So mussten sie dann nur noch entscheiden, welche Methode wohl die beste wäre.
Die „Rakete“ jedenfalls sollte nur so groß ausfallen, dass Plotzenhotz, eng in eine Decke eingeschnürt, gerade so eben hinein passte. Kopf und Füße würden raus ragen. Um den Räuber zu täuschen, wo es wirklich hin ginge, würden sie ihm noch eine dicke Tüte über den Kopf stülpen. Die Füße dagegen durften frei baumeln, denn erstens konnten deren Hühneraugen nicths verraten und zweitens der Räuber. so wohlverpackt, auf ihnen nicht von dannen flitzen. Das Diebesbeute, den Käse, würden sie an die Schubkarrte anbinden.
„Ob der Kerl aber das alles mit sich machen lässt ?“, zweifelte Juppi.
„Jahaah, wird der, denn ... ", raunte Kasperle ohm zu.
Beide grinsten breit.
Sie werkelten so lange an ihrer Pseudo-Rakete herum, bis die die passende Länge hatte, hievten sie auf die Schubkarre und streiften mit ihr, prüfend umher lugend, ob sich etwas regte, durch den Wald. Nach einer Weile aber blieben sie abrupt stehen, denn Kasperle hatte hinter einem Baum eine Bewegung wahrgenommen. Dort hockauerte doch tatsächlich Plotzenhotz
„Derwill bestimmt eine Kutsche überfallen, mit der dann in eine einsame Gegend fliehen, um dort ungestört den Käse verspeisen zu können! - - Hihi ,der wird sich wundern!"
So leise wie möglich schoben sie die schubkarre näher an dessen Versteck heran und begannen sich lautstark zu unterhalten.
„ Du, Juppi?“
„Ja, Kasperle?"
"Ich bin schon so aufgeregt. Stell Dir vor: Auf I. soll es Riesenberge Gouda geben und wer zuerst dort ist, hat dann Käse genug für sein ganzes Leben!“
„Obercool!“, trompetete Juppi dazu. „Ach, wenn ich nicht so bange wäre, würde ich mich ja sofort mit der I.-Rakete auf die Reise machen.Überleg mal: Gouda ohne Ende!! Nie mehr arbeiten müssen und trotzdem stets leckeren Käse essen dürfen!“
„Mensch, Kasperle, das wäre himmlisch!“
So schwärmten sich gegenseitig über den Käse etwas vor und Plotzenhotz in seinem Versteck lief derweil das Wasser im Mund zusammen, denn er konnte sich nichts Tolleres vorstellen als den ganzen Tag Gouda zu futtern. ...