Räuber Plotzenhotz und der Käse (2)
Von
tastifix
Freitag 02.01.2026, 13:57 – geändert Dienstag 06.01.2026, 20:04
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tastifix
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Bald hielt er es nicht mehr aus, sprang hervor und starrte die Beiden einschüchternd an:
„Auf der Stelle sagt Ihr mir, wo diese Rakete ist. Falls nicht, dann … “
Und er fuchtelte ihnen mit seinem langen Messer vor den Nasen herum.
„Kannst ruhig sein lassen! Du stehst genau vor der. Musst nur da rein und still liegen bleiben!“
„Und was wird mit meinem Leib Käse? Der muss mit!“, meckerte Plotzenhotz.
„Den binden wir hinten an der karre fest!“
„Also: Sofort helft Ihr mir jetzt hinein. Andernfalls …“, drohte der erneut, was aber Kaoerle und Juppi so gar nicht störte.
Ganz in Gedanken an die Unmenge Käse auf I. ließ Plotzenhotz widerstandslos alles mit sich geschehen und protestierte nicht mal, als sie ihn fast bis zur Bewegungsunfähigkeit fest verschnürten und ihm auch die Tüte über den Kopf stülpten.
„Dient ja zu Deiner Sicherheit während des Fluges durchs All!“
Dabei drängelte er nur ungeduldig:
„Jetzt macht fix, dass wir die Rampe erreichen und schießt mich sofort hoch. Bevor mir ein Anderer zuvor kommt!“
Kasperle und Juppi verbissen sich mühsam das Lachen, rollten die Schubkarre aus dem Wald hinaus und dann in eine ganz bstimmt Richtung.
„Ja, wo ist den nu endlich die Rampe?“, kam es beleidigt aus der Schubkarre.
„Musst bisschen Geduld aufbringen, Wir sind bald da!“
Für eine kurze Weile war Ruhe, doch danach, weil sieh noch immer nichts Wesentliches tat, wurde er frech:
„Da ist doch etwas oberfaul! Ich will hier raus!"“
„Plotzenhotz, halt jetzt den Mund. Gleich geht’s los!“
Munter spazerten Kasperle und Juppi weiter. Dem Räuber wurds in dem engen Beehältnis und in der Decke plus der verflixten Tüte um den Kopf allmählich warm und dann gar heiß, denn er bekam kaum noch Luft.
„Hilfe!!“
Aber es geriet nur zu einem schwachen Brummeln. „Eine glatte Unverschämtheit!“ röchetle er. „ Nie im Leben ist des eine J.-Rakete!!“
Kasperle und Juppi lachten laut.
„Das haste aber früh gemerkt!!“
Seine darauf folgenden wüsten Beschimpfungen hörten sich nur noch an wie ein Gurgeln. Kein Wunder, denn Plotzenhotz hatte mit dem Möchtegern-Geschrei fast die ganze Restluft verbraucht.
„Wolltest Du noch etwas sagen? Dann mach schnell. Wir sind nämlich gleich da!“
Keine Antwort.
„Der sit garantiert froh, büerhaupt noch atmen zu können!"
„So“, meinten die Beiden dann höchst zufrieden. „Sind da!!“
Sie rieben sich die Hände, betätigten die Revierglocke und Mosergimpfel öffnete.
„Soll das twa heißen, Ihr habt den gefangen?!“
„Ja, Herr Mosergimpfel!“
Der rief sicherheitshalber noch zwei Beamte herbei. Als Plotzenhotz endlich ausgewickelt war, bestaunten jene die Käse-Pseudo-Torte und nahmen sie rasch an sich.
„Beschlagnahmt. Diebesbeute!!“
„Frechheit sowas. Der ist meiner!!“, polterte Räuber Plotzenhotz mit frischer Energie los.
„Das hättest Du wohl gerne!“
Wütend wand sich der Räuber nach allen seiten und versuchte gar, sie zu treten. Den Beamten, weitaus Schlimmemeres gewohnt,imponierte es so gar nicht und sie schauten stattdessen weterhin begehrlicj hauf den Käse. msuterten ihn kritischer und watren davon unbeeindruckt, schauten derweil begehrlich auf den Käse, schauten ihm prüfend an und waren maßlos enttäsucht:
„Der ist schon vergammlt. Ab mit dem in die Biotonne! - Übrigens. Plotzenhotz, im Knast sind solche Delikatessen sowieso verobten. Dort kriegst Du jetzt ein paar Jahre lang nur Brot, Wasser und ab und an ein dünnes Süppchen!“
„Und jeden Tag harte Arbeit!“, fügten sie gehässig hinzu.
„Los doch!!“, befahl Mosergimpfel seinen Leuten.
Blitzschnell legten die Beamten dem Raüber nun echte Fesseln an, schleiften den tobenden Kerl ins Feuerwehrhaus. und verständigten das Gefängnis für Schwerverbrecher. . Dann verständigten sie das Gfefängnis für die Schwerverbrecher und Plotzenhotz wurde, flankiert von dann vier Beamten, gefesselt dorthin verfrachtet.Teuer würde sein Aufenthalt für die Allgemeinheit nicht werden, denn es gab, wie schon angekündigt, ausschließlich nur äußerst karge Mahlzeiten. Gewichtsreduzierung also garantiert!
Kasperle und Juppi wurden Orden verliehen. Stolz marscheirten sie zu Kasperles Oma, die ihnen ganz doll gratulierte und schon Kasperles Lieblingskuchen spendierte. Als sie dann zusammeen saßen, ließ sie sich alles genau berichten und schaute die Zwei bewundernd an.
Ja, ihr Kasperle und dessen Freund Juppi: Sie waren echt tolle Jungen!
So dachte das ganze Städtchen von ihnen und hatte dann mehrere Wochen spannenden Gesprächsstoff darüber, wie Kasperle und Juppi den pllen Plotzenhotz ausgetrickst hatten.