Wandern mit Carlos
Von
Fiddigeigei
Mittwoch 04.09.2024, 11:41 – geändert Mittwoch 04.09.2024, 11:46
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Fiddigeigei
Mittwoch 04.09.2024, 11:41 – geändert Mittwoch 04.09.2024, 11:46
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September ist Wanderzeit.
Überraschend
Gestern Morgen erst hatte ich daran gedacht, man könnte doch...........!
Und nachmittags rief er bei mir an und meinte, wir sollten doch.........!
Tatsächlich war es lange her, dass wir uns zu einer kleinen Tour in die Berge verabredet hatten.
Die stehende Hitze und das aufregende Rentnerleben, was soll ich euch da erzählen, ihr wisst ja alle selber, dass wir nie Zeit haben.
Entweder geht es darum quengelnde Enkele zu hüten und Eltern zu vertreten, dann macht der Garten zicken oder gar – Schatz- die Wohnung muss frisch gestrichen werden.
1000 Gründe um uns 2 , mein Wanderkumpel und mich davon abzuhalten, das Allerschönste zu tun, den Bettel hinzuschmeißen und los zu marschieren.
Wie immer trafen wir uns früh am Roten Bus, um uns hinauf in den Wanderhimmel speditieren zu lassen.
Es war ein wunderbarer Morgen. Die Bergfrische umfing uns liebevoll, wie Menschen, auf die sie lange gewartet hatte.
Der Wald war still, die Vöglein singen zu dieser Zeit nicht, nur ab und zu quarrte der Wächter des Waldes, der Eichelhäher um uns zu sagen „Ich habe ein wachsames Auge auf euch“.
Es rauschte ganz leicht in den Wipfeln der alten Holländertannen mit ihrem vorweihnachtlichen Zapfenschmuck über und über behangen.
An einer Stelle, mussten wir einfach eine Rast einlegen und wir wurden andächtig. Wir blickten über diese Welt, welche nur Frieden ausstrahlte und uns innehalten ließ an die wirkliche Welt zu denken.
Traumverloren saßen wir da und jeder hing seinen Gedanken nach.
Wie wir dann endlich aufbrachen, mussten wir tüchtig ausschreiten um die Abfahrt ins Tal nicht zu verpassen. Wie immer hatte mein Freund sich beim Lesen des Fahrplanes vertan und so blieb uns nichts anderes übrig als einen anderen Weg zu gehen, der natürlich uns 2 Stunden zusätzliches Wandern kostete .
Wir erreichten schwitzend die Talbahn kurz vor dem Abpfiff.
Nun genossen wir gemütlich sitzend die Fahrt durch die Weinberge, dann die fruchtbaren Obstwiesen hindurch und dann bis hinab ins laute Städel.
Mein Herz war überglücklich und vollgefüllt mit dem was ich gesehen habe, da oben in meinen Bergen.
Ein Vorrat , der hoffentlich ausreicht, bis wieder der Anruf kommt, wir sollten doch.........!