Das Geburtstagsgeschenk
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Feierabend-Mitglied
Mittwoch 03.12.2025, 14:36 – geändert Mittwoch 03.12.2025, 14:55
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Mittwoch 03.12.2025, 14:36 – geändert Mittwoch 03.12.2025, 14:55
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Meine Au-pair, Edith, wiederholt schon seit über einem Monat fast jeden Tag dass sie bald ihren Geburtstag hat. Das ist wohl typisch für Frauen immer planen und vorausschauen.
That made her Day!
Wir flogen nach Melbourne, und schon am Flughafen
Ich erklärte ihr, dass Qantas die Abkürzung für Queensland And Northern Territory Aerial Services ist. Der Name stammt noch aus der Anfangszeit der Fliegerei. Die Fluggesellschaft wurde 1920 gegründet, um die entlegenen Gebiete in Queensland und im Northern Territory zu verbinden. Heute ist Qantas die älteste, noch existierende Fluggesellschaft der Welt.
Wir checkten in einem schönen Apartment in Southgate ein, direkt am Yarra River.
Melbourne, die Hauptstadt Victorias, wird regelmäßig als eine der lebenswertesten Städte der Welt ausgezeichnet. Sie ist berühmt für ihre lebendige Kulturszene
Edith war von Melbourne sehr beeindruckt. Sie sagte: „Na, oiso, Oida, wie sauber is’ denn do ois? Melbourn is vü saubara wia Wien, und erst als des schiache Berlin!“ 🧼
Am Abend aßen wir im Waterfront Restaurant. Wir bestellten eine riesige Meeresfrüchteplatte.
Auf der Platte türmte sich eine unglaubliche Auswahl an frischen Meeresfrüchten: Hummer, Austern, riesige Garnelen🦞 und Balmain Bugs (eine Art Langusten-Spezialität). Dazu gab es verschiedene Saucen und zwei Flaschen hervorragenden Weißwein aus Victoria.
Trotz ihres eleganten Outfits und der schicken Frisur fing Edith sofort zu fluchen als sie das Essen sah: „Verdammt, wia soi i de Schoin denn knack’n? I hob jo kan Hammer dabei!“
Sie war sichtlich erleichtert, als sie feststellte, dass der Koch die Arbeit schon in der Küche erledigt hatte – die Schalen waren bereits geknackt.
Edith betrachtete die Platte mit großen Augen: „Wahnsinn, schau da des amoi an!
Nach dem ersten Bissen strahlte sie: „Ah, Göd, wos is des guad!
Nachdem wir uns durch die Platte gegessen und die zwei Flaschen Wein getrunken hatten, lehnte sich Edith zufrieden zurück. Sie strahlte mich an.
„Des woa leiwand! Des is des schenste G’schenk g’wen, des i in meinem Leben kriagt hob, echt. I hob mi wia a Prinzessin g’füht!“
Ich lächelte nur und erwiderte: „Als Nächstes kommt Silvester in Sydney.“