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Der Frühlingstraum

Von tastifix Freitag 04.04.2025, 09:43 – geändert Freitag 20.06.2025, 12:50

Julia schaute sinnend aus dem Fenster ihres kleinen Hauses mitten auf dem Lande, umgeben von Wiesen und Feldern und weitab von der Stadt. Viele Gedsanken an die zurückliegenden unwirtlichen Wintermonate bewegten die junge Frau. Auch an den Schnee, der zwar herrlich anzuschauen gewesen war und vor allem den Kindern großen Spaß, aber genauso einige Probleme mit sich gebracht hatte. So wären Ausflüge in die Stadt ohne die Arbeit der Räumfahrzeuge so gut wie ausgeschlossen gewesen. Die Schneisen, die sie gezogen hatten, wuden von neuen über Nacht fallenden Schneemassen verdeckt.

Jetzt im März dagegen war der Winter überstanden, die Straßen und Wege wieder frei, der Frühling eingezogen. Die Leute freuten sich der aufkommenden Wärme und des erneut sprießenden buten Lebens ringsum. Auch Julia hatte sehnlich darauf gewartet, wieder die ersten Blumen draußen zu entdecken. Als sie es sich vorstellte, dass die Wiese swhr bald wie ein Blumenteppich ausschauen wrüde, fing sie an zu träumen ...


Nicht länger stand sie dort am Fenster angetan mit Pullover und Jeans. Dagegen sah sie sich in einem romantischen weitschwingenden Kleid inmitten eines solchen Blumenteppichs, dier sich bis zum Horizont zu erstrecken schien. Soweit das Auge reichte, Blüten über Blüten in kräftig leuchtenden Farben. Um Julia her zwitscherten Vögel und begrüßten sie mit wunderbar feinen Arien. Emsige Bienen summten von Pflanze zu Pflanze und am Boden zirpten Grillen ein Konzert.

Betört schloss Julia für einen Moment die Augen. Das herz ging ihr auf und sie sang leise eine Walzermelodie. Sie öffnete die Augen wieder und ließ den Blick glücklich über jenen kunterbunten Teppich der Fröhlichkeit gleiten. breitete die Arme aus und begann zu tanzen. Sich ganz der Musik überlassend, drehte sie sich im Kreis, wieder und wieder. Kaum mehr spürte sie den Boden utner ihren Füßen. Es war, als ob die Melodie sie schweben lassen würde.

Unwillkürlich atmete sie tief durch. Die klare Luft, erfüllt von dem Duft der unzähligen Blumen, der Gesang der Vögel, der den Frühling willkommen hieß und dazu noch die Sonnenstrahlen, die ihr Gesicht streichelten, verzauberten sie. Sie lebte hier und jetzt in einem Rausch des Glücks und tanzte immer weiter durch jene Traumwelt, in der es nur Frieden und Freude gab.

Noch ahnte sie ja nicht, wie schön noch alles werden sollte … Die winzigen Blumen streckten sich mehr und mehr in die Höhe, bis sie fast so groß waren wie Julia selber und wurden zu Elfenmädchen. Jedes trug ein Kleid in der Farbe seines blühenden Zuhauses. Hand in hHand sangen sie eine wunderschöne Weise, schauten Julia strahlend an, nahmen sie in ihre Mitte und sie schwebten tanzend zusammen weit über die Wiese. Eigentlich hatte Julia fragen wollen, weshalb all dieses Schöne ihr geschah.Doch die Antwort darauf las sie in dem liebevollen Blick der Elfen. Sie dankten ihr so dafür, dass sie stets ein Auge für alles in der Natur gehabt und sie nie missachtet hatte. Selbst solche Winzlinge wie diese Blumen nicht. Julia, völlig entrückt, hätte ihr ganzes Leben lang so weitertanzen mögen. Umgeben von den anmutigen Elfen, ihren Freundinnen.

Leider aber finden auch solche wunderschönen Träume irgednwann ein Ende. Aber für Julia wurde es keine traurige Rückkehr in die Realität. Noch immer stand sie am Fenster und genoss den Anblick des neu sprießenden Lebens aufd der Wiese. Auf einmal spürte sie eine zarte Berührung. Überrascht schaute sie auf ihre Hände. Diese hielten einen wunderbar leuchtenden Blütenzweig, noch viel schöner als all die Blüten draußen. So etwas Schönes hatte Julia noch nie gesehen.

Liebevoll betrachtete sie ihn. Ja, er war ein zusätzliches Geschenk der Elfenmädchen an sie. Seine Blüten würden nie verwelken, waren ein Zeichen der Zuneigung und es war das Versprechen, dass die Verbindung zwischen ihnen für immer bestehen bleiben würde. Vor allem des Frühlings, aber auch stets, wenn Julia diesen dann in einer hübschen Vase stehden Blütenzweig, betrachtete, würde sie an die Elfen denken und daran, welch schönen Traum sie ihr beschert hatten.

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