Sein erstes Abenteuer
Von
tastifix
Donnerstag 26.02.2026, 20:47 – geändert Freitag 27.02.2026, 05:07
Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten
Von
tastifix
Donnerstag 26.02.2026, 20:47 – geändert Freitag 27.02.2026, 05:07
Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten
Jumpi war endgültig dem Kaulquappenleben im Teich entklettert und schaute sich neugierig jene neue Welt an, die ab dann seine wäre. Die Sonne, die vom Frühlingshimmel schien, wärmte ihn, was dem Kleinen gut gefiel. Auf die ersten Trippelschritte im Gras folgten übermütige Sprünge und jedesmal, wenn ihm wieder einer gut gelungen war, quakte Jumpi stolz.
Immer weiter entfernte er sich von dem Gewässer und näherte sich einer Straße. So etwas kannte er ja nicht und hockte sich an deren Rand, um sich auszuruhen. Über die Gefahren, die überall auf ihn lauerten, wusste er noch nicht viel. Höchstens, dass er sich vor den großen Vögeln mtit den roten langen Schnbeln in Acht nehmen musste. Doch noch auch Menschen kannte er noch nicht und als er auf diesem ersten Ausflug mal einen sah, erschrak Jumpi, aber eigentlich nur, weil der ihm so riesig zu sein schien. Es war ein Spaziergänger, der den keleinen Frosch gar nicht beachtete und weiter des Weges schlenderte. Also drohte von ihm keine Gefahr. Jumpis Instinkt warnte ihn dagegen vor einigen anderen Tieren.
Aber hier sollte er sein enrstes Abenteuer erleben, welehs er nie vergessen würde. Verwundert, dass seine Wiese mit dem angenehm kitzelnden Gras plötzlich aufhörte und stattdessen der Boden so platt und hart war, blieb er überrascht hocken. hocken. Auf einmal hörte er aus der Ferne ein brummendes Geräusch. Es kam rasch näher, wurde sttändig lauterund verstummte plötzlich wieder. Nur wenige Meter vor ihm ihm, der sich tief geduckt hatte, hielt ein eigenartiges Ding, es klappterte und zwei Menschen sprangen heraus.
„Hier gleich in der Nähe gibt’s einen hübschen Teich. Lass uns dort picknicken.“
Weil weit und breit kein anderer Mensch zu sehen war, ließen sie unbekümmert das Ding, das sie Wagen nannten, geöffnet stehen, auch hinten stand er offen.
„Komm, hilf mir mal, die Tasche und die Decke aus dem Kofferraum zu holen!“
„Meinst Du nicht, es wäre besser, denn doch die Türen zu schließen?“
„Achwo, nicht nötig! So wirds drinnen wenigstens kühler!“
Jumpi hörte aufmerksam zu.
„Aha, das Ding heißt Wagen und das dort hinten Kofferraum!“
Ständig neugieriger blickte er zu dem Wagen. Böse wirkte der nicht, sondern stand weiterhin unbeweglich auf seinem Platz.
„Kann ja mal gucken!“
Also hüpfte er ganz um den Wagen herum, guckte auch hinen und saß dann vor dem offenen Kofferraum.
„Soll ich oder besser nicht?“
Doch die Neugierde siegte. Zudem wwollte er sich beweisen, dass er schon hoch genug springen konnte, um hinein zu gelangen. Er sprang mehrmals vor und zurück, so dass man fast hätte denken können, er nähme Anlauf. Und dann … Jumpi hätte jubeln mögen. So ähnlich, wie er es von den Tieren am Himmel beobachtet hatte, sauste nun er in hohem Bogen hinein, landete auf den Kofferraumboden, der ihm, fast genauso hart wie der der Straße, so gar nicht gefiel. Außerdem war es so dämmerig und auch das mochte er nicht. Er fühlte sich völlig unsicher und prompt fehltle ihm der Mut, den Sprung zurück nach draußen zu wagen. Ängstlich kauerte er dort vor der Wand und begann zu zittern. Und nun? Wären die beiden Menschen gemein zu ihm sein, ihn gar töten? Die Furcht wuchs zur Panik und er drücke sich platt auf den Boden. Vielleicht entdeckten sie ihn dann ja nicht? Er sehne sich so sehr nach seiner Wiese. aber: Würde er sie je wiedersehen?
Auf einmal merkte er auf. Schritte näherten sich, er hörte Menschenstimmen. Die klangen fröhlich, dann wurde etwas auf den Sitz vior ihm gelegt, wobei es aus jenem Etwas leise klapperte. Einer der beiden Menschen lief anch hinten und wollt4e die Kofferraumklappe schließen, als er stutzte:
„Ach du meine Güte! Wie kommt der denn hier rein? Ein Ftrosch! Schau mal!“
Sein Kamerad eilte hinzu und beide lachten.
„Na, bestimmt ein Männchen, interessiert sich für Technik!“
„Wie bekommen wir den denn wieder raus? Der hat ja schreckliche Angst!“
„weißt Du was? Hol mal schnell die kleine Picknickdecke. Die stülpe ich ihm über und trag ihn auf die Wiese!“
Jumpi verstand zwar nicht, was sie sagten, aber er spürte, sie würden ihm nichts Böses antun. Dennoch versuchte er sich zu wehren, aber vergeblich.
„Na, Du bist ja doch noch kreger als ich dachte!“, schmunzelte der Mann.
Am Rand der Weise wickelte er den Frosch aus dem Tuch und erwartete, dass jener sofort mit hohen Sprüngen verschwinden würde. Doch blieb Kumpi sitzen. Geduldig rühte der mann sich nicht und sah ihn nur fürsorglich an.
„Keine Angst! Wir wollen Dir helfen!“
Jumpi hörte die Wärme in dieser Stimme, beruhigte sich und saß dann ganz entspannt da.
Bevor er dann wirklich mit einem Sprung im hohen Gras verschwand, schaute er den Mann kurz an und quakte laut. Es klang für jenen fast wie ein Dankeschön an ihn. Nun war es sein Retter, der sich noch nicht abwandte. Sein Blick streifte über die Wiese, doch der Frosch war nicht mehr zu sehen.
Sein Kamerad beobachtete dessen nachdnekliche Miene und ihm war klar, dass ihn dieses Quaken des Frosches gerührt hatte.
„Ja, vielleicht hat er sich wirklich bedankt!“, meinte er leise.
Sie schauten sich an. Sie dachten das Gleiche.
„Auch ein kleiner Frosch kann Dankbarkeit zeigen!“
Ein Lächeln huchste ihnen übers Gesicht.