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Kesselgulasch – am offenen Feuer zu kochen

Von Feierabend-Mitglied Montag 17.03.2025, 09:26 – geändert Montag 17.03.2025, 11:34



Es gibt kaum etwas Besseres, als draußen in der Natur am offenen Feuer zu kochen. Und wenn es um rustikale, herzhafte Gerichte geht, dann steht das Kesselgulasch ganz oben auf meiner Liste. Dieses traditionelle Gericht ist nicht nur einfach zuzubereiten, es entwickelt auch langer langsamer Kochzeit eine unglaubliche Tiefe an Aromen. Down Under ist Kesselgulasch besonders beliebt, es passt perfekt zur Aussie Outback-Kultur.

Die Magie des Kessels liegt darin, dass ich es langsam schmoren lassen kann, während ich mich entspanne oder mit Freunden und Familie bei Wein und Bier zusammensitze. Das Feuer knistert, der würzige Duft steigt in die Luft, und nach ein paar Stunden ist das perfekte Essen fertig.

Für ein gutes Kesselgulasch verwende ich Rindfleisch, das ich in Würfel schneide, zusammen mit grob gehackten Zwiebeln, fein gehacktem Knoblauch, gewürfelten Paprikaschoten und Kartoffeln. Paprikapulver, Kümmel und Majoran sorgen für das würzige Aroma. Tomatenmark gibt dem Gericht eine leicht fruchtige Note. Ich gieße das Ganze mit Rinderbrühe oder Wasser auf, manchmal auch mit etwas Rotwein für zusätzliche Tiefe. Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer. Zum Anbraten nehme ich Schmalz oder Ghee, damit sich die Aromen voll entfalten können.

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Zuerst erhitze ich das Ghee im Kessel und röste die Zwiebeln goldbraun an. Dann gebe ich den Knoblauch dazu und lasse ihn kurz mitbraten. Das Fleisch kommt anschließend in den Kessel und wird rundherum kräftig angebraten. Sobald es eine schöne Farbe hat, rühre ich das Paprikapulver und das Tomatenmark unter. Dann lösche ich alles mit Rotwein ab und lasse es kurz einkochen. Die Brühe oder das Wasser folgt, und mit Kümmel und Majoran verfeinere ich den Geschmack. Nun darf das Ganze bei mittlerer Hitze etwa ein paar Stunden köcheln, bis das Fleisch schön zart ist. Erst in den letzten 30 Minuten gebe ich die Paprikaschoten und Kartoffeln dazu. Zum Schluss schmecke ich das Gulasch mit Salz und Pfeffer ab und serviere es heiß.

Kesselgulasch ist für mich das ideale Gericht für gesellige Abende im Freien. Ob beim Camping, im Garten oder am Lagerfeuer – es schmeckt einfach immer. Und das Beste: Es braucht keine ständige Aufmerksamkeit. Je länger es köchelt, desto besser wird der Geschmack. Frisches Brot oder ein rustikales Baguette sind die perfekte Beilage, um die würzige Sauce aufzutunken. Manchmal verfeinere ich es noch mit einem Klecks Sauerrahm.

Also nichts wie raus mit dem Kessel! Ein gutes Feuer, ein paar Freunde und ein deftiges Gulasch – das ist für mich pures Lebensgefühl.

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