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Liebesbeweis auf vier Beinen

Von tastifix Dienstag 14.07.2026, 13:50 – geändert Mittwoch 15.07.2026, 05:25

Es sei mir vergeben, dass ich aus Datenschutzgründen nicht seinen wirklichen Namen verrate. Denn ich vertrete die Meinung, dass auch Hunde ein Anrecht auf ihn haben ...Nicht, dass dann ganz viele Hunde seinen Namen tragen, weil der doch so ausgefallen ist.“

Darum heißt er, damals zehn Wochen alt, hier Knödelchen. Es war mein Kosenamen für ihn, den kleinen Bären, meinen Eurasier. Wohl der Alpharüde des Wurfes, war er schon als zinziges Baby extrem selbstbewewusst, und bewies immer wieder, dass in seiner Ahnenreihe der Chowchow zu finden war: Sehr sanft, sehr abhängig von mr und dabei genauso stur.
Dies bewies er uns schon am ersten Tag bei uns. Vergeblich bemühten wir uns, ihn aus der Reserve zu locken, ihn dazu zu bewegen, sich mit senem großen Revier vertraut zu machen. No Chande. Wir zufpten an der Kuscheldecke, mit der wir das Teddyplüschlörbchen noch zusätzlich gemütlich gemacht hatten. Kndöelchen guckte leib, setzte die Pfoten neu ordentlich nebeneinander und guckte weiter. Davon abgesehen passerte nichts.
Meine vier Töchter trugen pausenlos Wasser herbei, er sollte ja nicht verdursten. Gnädig schlappte , er, ja aus vornehmen Hause, Wasser bis fast zum Umfallen und drängte dann, auch nachts, alle zwei Stunden nach draußen.

Am zweiten Tag tat sich endlcih etwas. Die Neugierde siegte und er besichtigte Jugendetage, Erdgeschoss und auch den Keller. Besonders gut gefiel ihm das Arbeitszimmer meines Mannes, denn dort sspietle der oft auf dem Klavier. Knödelchen lag daneben und bei sanften meflodien snag er mit:
„Wuwuwuuh!“
Ließ der Herr des Hauses sich aber einfallen, mal Poppiges zum Besten zu geben, verschwand mein Hund schwer beleidigt, seine armen gequälten Ohren!

Ein paar Tage sptäer hatte er sich daran gewöhnt, dass seine vier Ersatzschwestern morgen nicht da waren. Sie besuchten ja Schule und Kindergarten. Tja, und dann kam es zu dem, was ich Euch so gerne schildern möchte:
Weider mal wurde es Mittag, ich woltle die Jüngsten vom Kindergarten abholen.
„Hm, ich kann doch Kndöelchen nciht so lange allein lassen. Der weint doch dann vielleicht die ganze Zeit?“
Nein, das ertrüge ich nicht. Er sollte mit.
„Komm, wir holen die Beiden ab!“
Knödelchen wusste schon deren Namen und freute sich. Vorm Kindnergarten aber hatte ich Bedenken:
´Hier sind doch keine Hudne erlaubt. Ich kann ihn nicht mit hinein nehmen … Aber ,was ist, wenn jemand, weil Knödelchen halt ausgefallen nausschaut, den Winzling entführen wüde?
`Dann wräe ich tounglücklich und die Kinder auch.

Dennoch entschloss ich mich, ihn an einen der Fahrradständer anzubinden. Kndöelchen ließ es brav geschenen. legte sich einfach hin und guckte herum, was sich so tat. Unruhig und gleichzeitig stolz, dass mein kleiner Hund so brav war, marschierte ich ins Haus. Es dauerte und dauerte, ich unterhielt mich mit der Kidergartenleiterin, wir waren uns sehr sympathisch.

Auf einmal fing Frau K. laut an zu lachen.Ich war büerrascht:
„Was ist denn daran so lustig, wenn ich davon spreche ,dass meine Jüngste so arg still sein kann?“
Doch Frau K.beruhigte sich nicht:
„Ach, gucken Sie mal, wer da kommt!“
Ich drehte mich gen Tür und erstarrte.
„O je! Das darf nicht wahr sein! Was sag ich jetzt nur?“
Frau K. bat mich nicht etwa, energisch einzuschreiten, sondern schaute ganz gerührt.
Dort trappste Kndöelchen hoch erhobenen Näschens, das dem Ende seiner Leine im Mäulchen, eilig auf mich zu.

In dem Moment wurde mir klar, weshalb dort draußen keine Jammerlaute zu vernehmen gewesen waren. Er hatte sich die Zeit bestens vertrieben und eifrig an der Leine geknabbert, bis diese riss.Mit einem Blick ´Ich lasse micht wie ein Fahrrad abstellen, ich gehöre an Deine Seite` schaute er mich an. Frau K. war völlig hin und weg wegen seines Verhaltens, nahm ihn auf den Arm und drückte ihn liebevoll.
„Meine Güte. ist das süß!!“
Ja, eindeutig war es nicht Angst gewesen, weshalb er die Leine durchgebissen hatte. Er wollte bei mir sein. Dennoch stotterte ich noch eine Entschuldigung, woraufhin sie meinte:
„Frau S., Kndöelchen darf gerne wiederkommen! So süß!“
Meine Zwillinge waren inzwischen bei uns angekommen, hatten den Rest der Unterhaltung mtibekommen und strahlten:
„Mama, au ja! Dann holt Ihr uns ab heute immer ausammen ab!“
„Sehr, sehr gerne! Knödelchen, bis morgen dann!“, bestätgite frau K..

Ich habe diese vierbeinige Liebeserklärung nie vergessen.

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