Man sollte Kinder nicht unterschätzen!
Von
tastifix
Montag 25.05.2026, 12:36 – geändert Samstag 30.05.2026, 08:59
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tastifix
Montag 25.05.2026, 12:36 – geändert Samstag 30.05.2026, 08:59
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Den Eltern fiel auf, dass ihre kleine Mirja oft so sehr blinzelte und befragten enen Augenarzt:
„Ihre Tochter ist kurzsichtig. Sie braucht eine Brille.“
Sicherheitshalber schwärmten sie dann der Vierjährigen vor, welch tolle Kinderbrillen es gab und die sogar in vielen Farben.
„Darf ich die dann aussuchen?“
„Na klar, Mirja!“
Mirja fand es echt spannend und probierte dann mindestens zehn Gestelle auf. Das Rennen machte ein rotes mit Gltzerpünktchen darauf.
„Wenn die Anderen die sehen, wollen die auch so eine haben!"
Und das Tollste überhaupt war dann, dass sie ein Reinigungstuch geschenkt bekam, genauso rot wie die Brille.
Überaus stolz trug Mirja das Etui, ebenfalls rot, nach Hause. Mitnichten verbrachte die Brille von dem Tag an die meiste Zeit im Etui, sondern Mirja setzte sie gleich nach dem Aufustehen auf und erst gegen Abend legte sie sie zurück ins Etui.
„Mama, die hat jetzt einen Namen: Bliki, weil sie so schön blinkt!“
„Darüber freut sie sich bestimmt!“, meinte Ilse. `Mirja hat sich schon mit der Brille arrangiert!`
Sie erzähtle es ihrem Mann. Beide atmeten auf.
„Dann trägt sie sie bestimmt auch weiterhin brav!“
Ja, Mirja meinte, dass ene so hübsche Brille wie Blinki ein passend hübsches Etui hben sollte. Also klebte sie ein lachendes Smilie auf dessen Deckel. Sie bildete sich ein, dass Blinki vor Begfeisterung noch stärker blinkte. Das kleine Mädchen war inzwischen total verknallt in Blinki, zumal sie nun viel deutlicher sehen konnte.
Enes Mittrags allelrdings sah sie gar nicht mehr deutlich und rannte weinend zu irher Mutter. Die erschrak.
Mirja, was ist denn los? Hast Du Dir wehgetan?“
Die Kleine schüttelte schluchzend den Kopf.
„Mama, Blinki ist verschlagen!“
„Was ist die??“
„Ja, ich seh fast nix mehr!“
Die Mutter schmunzelte.
„Mirja, Blinki sit nicht verschlagen, sondern be-schlagen! Verschlagen bedetuet etwas anderes!“
„Was denn?, fragte Mirja.
„Nun, wenn jemand fies zu Anderen ist, ihnen mit Tricks schaden möchte.- Komm, gib mal das TTüchlein. Dann ist Blinki wieder sauber.“
„Cool!“, meinte Mirja zufrieden.
Weil Mirja jetzt die Brille trug, bekam sie einen ständig besseren Überblick sowie Erkenntnisse darüber, wie es so in der Welt zugeht. Und, mit dann fast sechs Jahren, noch mehr.
„Die Erwachsenen tun immer nur so. Die sind sind oft ganz anders!“
Wie Kinder so sind. spitzte sie also aufmerksam die Ohren, was ihre Eltern so von sich gaben.
Wieder mal besuchte Ilse mit ihrer Tochter ihre Eltern.Sie verbrachten einen tollen Nachmittag und auch Abend miteinander. Erschrocken sah Ilse auf die Uhr.
„Mirja, zieh rasch die Schuhe an. Wir müssen los! Ich bin müde und Du sollst morgen richtig wach sein, damit Du nicht gar im Kindergarten einsnschläfst!“
Brav hokte Mirja sin hin und fimmelte an den Schnürbändern herum. Derweil wandte sich Ilse Irhe ihrer Mutter zu:
„Du kannst Dir gar nicht vorstellen, was am Vormittag da ablief. Das war S...e!“
Sie vergaß in dem Moment, dass ihr Töchterchen aufmerksam zuhörte. Auf denen warnenden Blick ihrer Mutter hin kniete sie sich vor Mirja und redete eidnringlich auf sie ein:
„Mirja, dieses Wort vergisst Du ganz schnell wieder. Versprich mri, dass Du es draußen nie sagen wirst!“
Im Stillen sagte sich ihre Mutter:
´Kind, total falsche Taktik! Jetzt darfst sicher sein, dass sie …`
Klein Mirja stand vor ihrer Mama, schaute sie ernst an, grübelte offensichtlich:
„Mama, ja! Aber: ´Doofe Kuh` darf ich doch noch sagen, oder?“