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Mein Freund Ambrpsius (2)

Von tastifix Freitag 21.03.2025, 12:30

Völlig unerwartet und so schöön ...

Amselmann Ambrosius und ich hatten uns angefreundet und genossen usnere tägichen Treffen an der Terrassentür.
Ambrosius vielleicht noch ein wenig mehr, denn ich verwöhnte jedesmal mit Leckerbissen. Am liebsten mochte er gebröseltes Graubrot.Er stopft sich den Schnabel dermßen voll, dass er nicht mal sein übnliches Dankepieip zwitschern konnte. Doch sein Blick sagt mir genug. Auch vom Sicherheitsabstand war kaum noch die Rede. Er wagt sich bis auf eineen halben Meter zu mir heran.

Gestern igeschah etwas, was ich nicht mehr vergessen werde, in den vielen Jahren hier in Düsseldorf auch noch nie erlebt hatte. Wir saßen mit Freunden und Töchterschar auf der Terrasse und grillten. Zwei Meter entfernt hockte Ambrosiusund beobachtete uns.
"Hallo, Ambrosius!"
Klar bekam er ein paar Krümel, hüpfte ohne Bedenken noch näher und pickte die Leckerbissen auf. Offensichtlich schmeckte es hervorragen und nach Beendigung der Luxusmahlzeit machte er keine Anstalten, denn doch seines Weges zu fliegen. Stattdessen hüpfte er an den Stühlen vorüber auf die terrassentür zu, blieb ruhig vor ihr sitzen und guckte.

"Mama, sieh` mal, der Vogel ... !", meinte meine Älteste.
"Ach ja, darf ich vorstellen? Das ist Ambrosius. Der besucht mich jeden Tag!"
"Wie süüß, Mama!"
Kurz darauf:
"Mama, der ist aber vorwitzig ... "
Mit einem Kofnickendeutete sie zur Tür. Verwundert merkten alle auf. Doch Ambrosius schien sich verzogen zu haben. hIch stand auf,um nachzusehen, wo er denn wohl geblieben war,, ging langsam aufs Haus zu und blieb überrascht stehen. Ambrosius war neugierig in die Küche gehüpft. hatte sich aber wohl schlimm erschrckenund ockte tief geduckt vor Angst auf den Fliesenboden. Ganz langsam und mit besodners ruhigen Bewegungen näherte ich mich ihm. Mehrere Sekunden lang sahen wir uns in die Augen. Ich rührte mich derweil nicht von der Stelle.

Auf der Terrasse herrschte Stille. Alle verfolgten wohl, was geschehen würde.
"Hier drinnen ist Ambrosius nicht mehr allein für sich verantwortlich. Er ist in meinem Haus und ich habe jetzt, wenn möglich, zu verhindern, dass er zu Schaden kommt!"
Noch immer saß mein kleiner Freund regungslos dort.
"Eine einzige falsche, vielleicht zu hastige Bewegung und er flattert vielleicht gegen die Schränke oder gar gegen die Fensterscheibe ... "
Welche Folgen es ddann für ihn haben konnte ... iDen Gedanken verdrängte ich.
Darum blieb auch ich dort, wo ich stand und sah ihn weiterhin nur an wie er mich auch.Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er sich bereits nicht mehr ganz so sehr ängstigte.
"Bilde ich es mir nur ein oder hat er tatsähclich zur mir Vertrauen gefasst und spürt, dass dass ich ihm nie etwas Böses tun würde?"

Da, plötzlich rührte er sich, setzte sich aufrecht und guckte mich schon etwas munterer an. Dann breitete er die Flügel aus und flog zwitschernd zurück in den Garten. Mir war, als ob es nur ein Traum gewesen war. Einen Moment lang benötigte ich noch, um mich von dem Erlebten zu lösen. Dann aber murmelte ich:
"Den sehe ich heute nicht wieder!"

Eine halbe Stunde später jedoch kehrte Ambrosius fröhlich piepend zurück und hüpfte krege durchs Gras, als ob nie etwas Aufregendes gewesen ware.

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