Ostern und dessen Nachwehen
Von
tastifix
Freitag 25.04.2025, 11:03 – geändert Samstag 26.04.2025, 00:06
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tastifix
Freitag 25.04.2025, 11:03 – geändert Samstag 26.04.2025, 00:06
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Den Ostersonntag verlebten wir mit unseren vier Kindern, zweieinhalb Schwiegersöhnen(Der halbe befindet sich noch im Entwicklungsstadium ´Verlobter`) und mit den drei Enkelkindern. Die Osterhasen hatten sich nach Ablieferung ihrer Gaben schnell verzogen. Ihnen war der Trubel bei vuns wohl zu heftig.
Eigentlich sollten sie uns dankbar sein, denn wir unterstützten sie bezfdüglich der Malerei als auch des anschließenden Versteckens nach Kräften. Ja, was macht man nicht alles aus Mitleid! Obwohl uns weniger die Zuneigung zu den putzigen Gesellen antrieb, sondern viel mehr, dass es sehr viel Spaß machte. Der Ersatzoberosterhase Opi schnappte sich also die Schalen mit den fertig verzierten Eiern und marschierte im Garten freudiger Miene zum Zaum. Der ist fast zwei Meter hoch und ziemlich lang.
"Nicht zu hoch! Da oben sind Nester!", mahnte ich, die Ersatzoberosterhasenhäsin und er gab sich mit der mittleren Höhe zufrieden.
Mir fiel auf, wie weit er die Arme ins Innere der dichten Efeuhecke streckte. Außer in jener Hecke landeten die lustig bunten Gaben in Blumenkübeln, zwischen den Beinen eines alten Gartentisches auf der noch älteren zweiten Terrasse und weitt hinten unter den hohen Sträuchern am Zaun zum Nachbargrundstück.
Endlich geschafft! Der Nachwuchs unseres Nachwuches wurde aus dem Hobbyraum nach oben gerufen. Erstaunlicherweise erschienen die Drei sofort und stürmten nach draußen. Mal klappte es direkt und triumphierend hielt ein Fast-Teenager oder auch der Möcthegern-Twen ein Ei in die Höhe. Aber ab und zu suchten sie länger und fwurden dann allmählich ein bisschen sauer.
"Wo habt Ihr die denn nur vertsteckt?"
Vor allem Opi schwieg sich lieber dazu aus. Er hütete ein Geheimnis, dass er so lange wie eben möglich nicht lüften wollte. Für einen Ersatzoberosterhasen ist es denn sehr peinlich, etwa zgeben zu müssen, es vergessen zu haben, wo er seine Gaben hinterlegt hatte. Doch unsere Enkelkinder hatten fix gemerkt, wie unsiciher der Opi plötzlich guckte und weshalb dem so war und unterbreiteten eifrig Vorschläge, wo er denn am besten nochmals nachforschen solle.
"Opi, biste Dir denn sicher, dass Du es nicht doch anderswo hin gesteckt hast?"
"Ich habs doch hier rein gelegt!", kam merklich zögerlich zurück.
"Aber, wieso ist es dann da denn nicht?", wollte die jüngere Enkelin wissen.
"Vielleicht hat das Eichhörnchen es ja geklaut", meinte unser Enkel.
"Nein, kann nicht sein! So schnell fidnet es solch ein Ei nicht!!", stellte ich klar.
Weil der Opi dermaßen zerknirscht am Zaun entlang strich und dies wieder und wieder, ließ es auch uns keine Ruhe mehr und alle liefen rkeuz und quer und ab und an hörte man:
"Da liegt ja ein gelbes! Achnee, ist nur nen Blatt!"
Ich glaube, unsere gesamte Mannschaft hat fast eine halbe Stunde schier verzweifelt nach dann fehlenden zwei Eiern gesucht. Nichts! Frustriert und zudem nun relativ hungrig gaben wir auf und stärkten uns am Kuchen. Die Enkel waren begeistert: Mit Fantakuchen hatten sie nicht gerechnet. Der verschwand auffällig schnell.
Danach verabschiedeten sich die Drei in den Hobbyraum zur Tischtennisplatte, zum Trampolin´und spielten Dart. Wir Erwachsenen kamen so dazu, uns mal in Ruhe auszutauschen. Abends wollten wir im Garten grillen, aber daraus wurde nichts, es gewitterte und wir bedienten uns des Tischgrills. Danach wurden die Gaben zusammen gesucht, in die Geschenktüten verstaut und unser Nachwuchs trat die Heimreise an.
Die Überlegung, wo denn die vermissten Eier sein könnten, marterte unser Hirn und so kontrollierten denn Opi und Omi nochamals das ganze Grundstück, doch erneut ohne Erfolg.
"Na ja, irgendwann machen sie sich bemerkbar!!"