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Überraschung in der City

Von tastifix Donnerstag 21.05.2026, 15:35 – geändert Donnerstag 21.05.2026, 18:51

Ihr kennt es bestimmt auch:Termine häufen sich, man grübelt, wie man noch alles auf die Reihe bekommen soll und gönnt sich zwischendurch ab und an einen Ausflug in die Innenstadt.

Ein solcher stand an, denn ich suchte ein Geburtstagsgeschenk zum 85.Ehrentag einer Freundin.
´Dürfte eigentlich nicht schwierig werden. Sie hatte ja viele Hobbys. Chor, Literatur,Tehaterbesuche. Daheim Hausmusik und genießt das Blütenmeer ihrer Topfpflanzen um dieTerrasse herum. Die eigentliche Gartenarbeit erledigte ein Gärtner.
Òb ich das auch könnte, dann noch Pflanzen zu versorgen? ... Wenn ich überhaupt so alt werde?
Denn sie hatte mir zehn Jahre voraus.

Ich verdrängte diese Gedanken schnell und konzentrierte mich darauf, etwas Passendes für sie zu finden. Die S-Bahn traf pünktlich ein, blieb auch nicht etwa auf halber Strecke stehen, sondern erreichte den Hbf genau nach Fahrplan 20min später. Aufatmend machte ich mich auf den Weg in die City. Wohin nun?
Ich beschloss, erst mal das Kaufhaus zu durchstöbern und spazierte auf die Kö.. Ich grübelte so intensiv, dass es mir zunächst nicht auffiel, wie voll es war. Doch dann irritierte es mich, zumal ich mindestens 2o weiße Planbuden vor mir sah, ordentlich aufgereiht und in und vor denen ...
ìst mir glatt entgangen: Bücherbummel!!`

Dies störte mich so gar nicht, im Gegenteil. Bereits die erste Bude zog mich magisch an. Dort konnte man Kopien von Originalstichen aus der entsprechenden Epoche finden. Vor Jahren mal hatte ich einen solchen Stich erstanden. Er zeigt ein junges Mädchen, sinnend blickend, iin der Hand Schreibzeug und ein aufgeschlagenes Heft vauf dem Tisch vor sich. Dieses Bild hängt seitdem über meinem Schreibtisich und ist mir ans Herz gewachsen.

Mir kam die Idee, da meine Freundin sehr musikalisch ist und auch mehrere Insntrumente spielt, nach einem Motiv zu suchen, dass dazu passte. Alles Mögliche war vorhanden, aber meine Wunschvorstellung wohl zu speziell. Schade!

Als Nächstes dachte ich an Literatur. Es gibt eine Serie bekannter Minibücher mit Texten berühmter Autoren und ich wusste, dass sie die gerne las. Aber die wollte ich nicht hier auf dem Köbummel erstehen, sondern michin meiner Lieblingsbuchhandlung beraten lassen.
Theaterkarten zu schenken hätte den von uns abgesprochenen Rahmen gesprengt.
Notenhefte zu kaufen, traute ich mir nicht zu, spiele ja selber ken Klavier. Und zudem hatte sie berets viele davon.

Pflanzen!`, sagte ich mir.
Sie schwärmte für Topfpflanzen und ich kannte ihren Geschmack. Die Feier wrüde erst in einer Woche stattfinden. Also hatte ich noch mehr als genügend Zeit, um etwas Hübsches auszusuchen.

Einerseits etwas enttäuscht - die Stiche gingen mir nicht aus dem Kopf -, andererseits froh, nun entschieden zu haben ,was ich kaufen wrüde, stieg ich in die Bahn zum Hbf und hoffte, dass die S-bahn wieder einigermaßen pünktlich eintrudeln würde. Sie kam wirklich pünktlich und etwa zwanzig Minuten sptäer war ich in unserem Stadtteil.

Und dann erstand ich doch noch etwas für mich selber: Im Supermarkt eine große Schachtel Kamillentee. Es tröstete wahrlich ungemein, nicht mit gänzlich leerem Einkaufsusbeutel heimzukehren.

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