Wenn Ordnung auf Aussie-Chaos trifft
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Feierabend-Mitglied
Donnerstag 06.11.2025, 13:45 – geändert Donnerstag 06.11.2025, 15:01
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I
🇺, und habe über die Jahre immer wieder deutsche Praktikantinnen und Working-Holiday-Makerinnen in meiner Firma gehabt. Glaubt mir, langweilig war das nie – eher Comedy pur
.
️, akribisch bis ins kleinste Detail. Termine?
Zehn Minuten zu früh. Recherche?
Stundenlang im Internet, jede Kleinigkeit geprüft, alles fein säuberlich dokumentiert. Ich stand daneben, Bier in der Hand
, und musste lachen. Hier in Australien sagt man schlicht: „She’ll be right, mate!“ – und erledigt die Sache locker
. Hinter uns grinsten die Mates und tuschelten: „Those Germans are so square!“
️. Firmen anwerben, Kunden anrufen, einfach verhandeln – Panik pur
. Sie hatten Angst, weil sie Aussie English nicht richtig verstanden. Ein „Can you call me back this arvo?“ oder ein „No worries, Darl, see you soon“ ließ sie ins Schwitzen kommen
. Ich sah eine Praktikantin vor dem Phone sitzen, tief Luft holen und flüstern: „Ich kann das nicht… was, wenn ich nichts verstehe?“ Ich musste lachen: „Relax, Love, nobody dies from a phone call!“
Die Australier im Hintergrund kicherten und machten sich lustig über die „Telefon-Angst der Mädels“.
ch bin schon als Teenager nach Australien gekommen, Australier durch und durch
Die Mädchen waren perfekt organisiert
Doch wehe, es ging ans Telefonieren
Und dann die Termine
Und dann das Aussie English!
Was ich gelernt habe: Deutsche Praktikantinnen bringen Struktur, Genauigkeit und Cleverness
Ohne meine deutschen Praktikantinnen wäre meine Firma nicht halb so lebendig gewesen