Wie durch ein Märchen ...
Von
tastifix
Dienstag 13.05.2025, 16:30 – geändert Mittwoch 14.05.2025, 00:17
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tastifix
Dienstag 13.05.2025, 16:30 – geändert Mittwoch 14.05.2025, 00:17
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Alles war noch still. Verschlafen blinzelte ich zum Fenster.
´Noch nachtstill!´, dachte ich.
Aber wieso verspürte ich keine Müdigkeit mehr? Weshalb drehte ich mich nicht noichmals zur Wand und überließ mich irgendeinem Traum?
´
Erneut musterte ich den Himmel. Bald würde das Dunkel der Nacht der dann rasch aufkommenden Helligkeit weichen und sich draußen dann lebhaftes Treiben regen. Mein Wunsch, die nächtliche friedliche Stimmung noch etwas auszukosten, ließ mich,. obwohl es erst 5.30 Uhr war, aufstehen und einige Minuten später das Haus verlassen. Die Luft war herrlich frisch, wohltuende Ruhe umgab mich. Nirgendwo rührte sich etwas. Selbst den Vögeln schien es denn doch noch zu früh fürs Morgenkonzert zu sein.
Ich lief durch unser Viertel, das einer Parkanlage gleicht, freute mich des jungen vollen Laubes der vielen Bäume und Sträucher entlang des Weges.Mein Ziel war die schöne Schrebergartenanlage mit den großzügig bemessenen Grundstücken. Inzwischen war es heller geworden und ich schaute auf ein kunterbuntes Blumenmeer. Nicht mehr lange und die Sonne würde alles mit goldenen Strahlen in eine Märchenlandschaft verwandeln. Menschen würden verzaubert innehalten, den Blick auf den prächtigen Blüten verweilen lassen, sich an ihrer Schönheit erfreuen.
Bereits eine halbe Stunde ware ich unterwegs, die Sonne ging auf. Nun bummelte ich durch diesen Traum, meinem Traum, der Wirklichkeit geworden war. Weil ich wusste, dass er bald verblassen, die Verzauberung von mir abfallen würde, genoss ich jene letzten Minuten in der Stille besonders intensiv. Doch dann machte ich mich auf den Heimweg entlagn des nahe gelegenden Feldes. Dort begegnete mir eine Bekannte mit ihren zwei Hunden. Wir waren vor langen Jahren ins Gespräch gekommen, weil wir beide Eurasier besaßen ind hatten uns sofort gut verstanden.
Zur Begrüßung legte mir ihre Hündin den Kopf in meine Hand und forderte Streicheleinheiten, auf die sie nicht erst lange warten musste.
Sie meinte schmunzelnd:
„Sag` mal, um diese Zeit machst Du schon einen Spaziergang? Auß er Dir hab ich noch niemanden getroffen!“
Und ich schilderte ihr, wie schön es gewesen wäre, so allein unterwegs zu sein und den aufkommenden Tag begrüßen zu dürfen. Sie kannte mich ja sehr gut und verstand es sofort.