Zank mit Ambrosius
Von
tastifix
23.03.2025, 12:27
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tastifix
23.03.2025, 12:27
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weggen des herrlichen Wetters wollte ich mich der Gartenarbeit widmen. Auf den Terrassenplatten hatte sich ein Moosteppich ausgebreitet und in den Plattenfugen sprießten keck Grasbüschel in die Höhe.
„So nicht!“
Mit einbem Schubbel bewffnet betrat ich unser grünes Paradies Plkötzlich erschrak ich. Was war denn lda os? Von allen Seiten piepte es aufgebracht und von oben kreischte mir ein Elsternpaar wüste Beschimpfungen entgegen.
„Spinnt Ihr? Noch ist das unser Haus und unser Garten!!“
aus der hitnersten Ecke des Gartens rauschte mein Amselfreund Ambrosius heran. Von Freundschaft war in diesem Moment wirklich nichts zu merken. Aufgeplustert hockte er dann in meiner Nähe, schlug drohend mit den Flügeln und aus den Augen trafen mich wütende Blicke. Anscheinend hoffte er, mich so einschüchtern zu können.
„Dir ist klar, dass Du uns störst? Und überhaupt, was ist das denn für ein Stock in Deiner Hand?“
„Mit dem Ding werd ich das Moos entfernen!“
„Das meinste jetzt aber nicht ernst, oder, piep? Denskte, das will ich als Teppischboden für mein neues Eigeenheim!“
"Nicht in einem solch frechen Ton! Seid lieber froh, dass Ihr hier wohnen dürft!“
„Dafür bezahlen wir ja auch mehr als genügend!“, trumpfte Ambrosius auf.
„Wie?? Das ich nicht lache!“
Doch ich unterschätzte das beleidigte Federknäuel:
„Genau, bezahlen! Oder wie würdes Du die Mühe fast das ganze Jahr über nennen, Euch mit wudnerbarem Zwitscherkonzert zu unterhalten?“
Hm, unter dem Aspekt hatte ich es allerdings noch nie beurteilt, Perplex schwieg ich kurz.
´Nee ,der kreigt mich nicht klein!`- „Piep nicht solch einen Quatsch! Ohne pausenlos zu tratschen wäret Ihr doch todunglücklich!“
Zu seinem Glück traute er sich nicht. nach mir zu hakcken oder machte es nicht ,weil er immer noch auf ei nwenig Moos hoffte.
´Wahrscheinlich wirbt er um ein schickes Weibchen – und ohne Moos dann ...`
„Also“. erklärte ich streng, „des Witners über hattet Ihr den Garten für Euch allein, jetzt aber nicht mehr und nun räum ich hier auf, basta!“
Schockiert blickte Ambrosius mich an. Merkwrüdig: Es folgte kein eeinziges aufmüpfiges Piep mehr. Protest mehr.
Dies besänftigte mich zunehmend. Wie er dann so geknickt dort hockte, tat er mir leid und ich spendierte ihm denn doch etwas Moos zur Versöhnung. Der Frieden zwischen uns war wieder hergestellt und als das Nest fertig ausgetattet war, durfte ich es bewudern. Ja, der Moosteppich schmückte es ungemein.
Ein paar Tage darauf lernte ic auch die kleine Auserwählte kennen.
„´Die ist so süß! Kein Wunder ,dass Ambrosius so sehr ums Moos gekämpt hat.`