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"Albleuchten" von Uta-Maria Heim

Von Feierabend.de Mitglied Feierabend-Mitglied Samstag 27.06.2026, 09:06 – geändert Samstag 27.06.2026, 09:08

Ein Sommergedicht von Hölderlin in der Lyrikgruppe hat mich gerade an dieses Buch erinnert, in dem ich seit längerem lese und immer noch nicht durch bin.
Der Grund liegt darin, dass ich das Buch nur auf dem smartphone habe und nur lese, wenn ich unterwegs bin und sonst nichts zum Lesen dabei habe. Im Wartezimmer vom Zahnarzt, auf dem Parkplatz, wenn ich auf jemanden warte, manchmal im Wald, wenn ich spazieren gehe. Das kleine Format ist für meine Augen nicht besonders geeignet, aber in der Not....

Dabei hat dieses Buch das nicht verdient, weil es wirklich ein ganz besonderes Buch ist. Vielleicht vor allen Dingen für uns Schwaben.

Die Autorin erzählt die reale Geschichte eines Theologiestudenten aus Tübingen namens Friedrich August Köhler, der sich in den Ferien von Tübingen aus zu Fuß auf den Weg nach Ulm macht und Land und Leute studieren will.
In dieser real vorliegenden Erzählung lässt die Autorin aber Friedrich Hölderlin, Friedrich Hegel, die zu der Zeit ebenfalls Studenten in Tübingen waren, fiktiv mitwandern. Später gesellt sich noch der junge Schelling und die sehr junge Karoline von Günderode zu ihnen.

Es ist eine herrliche Mischung aus Naturbeschreibungen, Menschenbeobachtungen, Philosophischem, das immer wieder mit einfließt, und auch die Sprache fasziniert mich immer wieder (ich habe mir eine Liste mit Wörtern angelegt, die mein Großvater noch benutzte, die meine Generation aber bereits nicht mehr aktiv verwendet).

Ein großes Lesevergnügen und ich überlege jetzt gerade, ob ich mir das ganze nicht doch noch in Buchform zulegen sollte.....

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