Dämmerung über Burma
Von
Novelle
Freitag 26.02.2021, 08:33
Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten
Von
Novelle
Freitag 26.02.2021, 08:33
Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten
Was ist anregender? Zuerst das Buch lesen und dann den Film dazu sehen oder erst den Film anschauen und später das Buch studieren.
In diesem Falle habe ich in der Mediathek ARD gestern den Film gesehen. Er stammt aus dem Jahre 2015.
Die Autobiografie Inge Sargents erschien bereits im Jahr 1994 im Unionsverlag. Titel: Dämmerung über Burma (Birma), Mein Leben als Shan-Prinzessin. Das Buch ist noch nicht vergriffen.
Eine seelenvolle Liebesgeschichte breitet sich aus. Die Försterstochter Inge hat ein Stipendium für die USA errungen. Während des Studiums lernt sie noch nicht volljährig einen jungen Asiaten kennen. Im Jahre 1953 heiraten die beiden und reisen in seine Heimat nach Burma, um dort zu leben. Angekommen gesteht ihr der Ehemann, dass er ein Prinz ist und Staatsoberhaupt eines kleines Reiches. Ein paar Jahre lebt das Ehepaar glücklich. Zwei Töchter machen Freude. Inge, die inzwischen einen anderen Namen annehmen musste, lernt die Sprachen, betätigt sich sozial, liebt die Einheimischen und ist wohl geachtet. 1962 kommt es zu einem Militärputsch. Der Ehemann wird verhaftet. Nach langem vergeblichen Warten auf den Ehemann, niemand gibt Auskunft, wo er sich befindet wird die Lage für die kleine Familie immer gefährlicher. Freunde verhelfen zur Ausreise. Die Prinzessin siedelt nach einem kurzen Aufenthalt in Österreich in die USA. Dort engagiert sie sich für birmanesische Flüchtlinge, unterrichtet an einer Schule, heiratet ein zweites Mal und hört nicht auf bis heute einmal im Jahr bei der Regierung im jetzigen Myanmar nach ihrem Mann zu fragen. Bis heute, sie ist jetzt 89 Jahre, erfährt sie nichts über das Schicksal ihres Mannes.
Eine bewegende Geschichte prägt sich ein. Erst kürzlich wurde in Myanmar wieder durch das Militär geputscht.
Das Buch ist in Myanmar verboten.
Bei uns ist es als Taschenbuch erhältlich. Es wurde im Jahre 2006 aus dem Englischen übersetzt.