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"Das Glück meiner Mutter" von Thommie Bayer

Von Feierabend-Mitglied Montag 10.04.2023, 21:34

Vor langer Zeit ist mir dieser Roman empfohlen worden, von wem, weiß ich nicht mehr. Vielleicht war es auch eine Literatursendung auf 3sat. Jedenfalls war das Buch in unserer Bücherei ständig entliehen, aber jetzt habe ich es doch ergattern können. Es hat mir sehr gefallen, nicht nur wegen der Sprache, sondern auch, weil es in Italien spielt. Viele Orte waren mir bekannt, wie Florenz, Pisa, Lucca usw. Andere habe ich mir ergoogelt. Und nun hätte ich größte Lust, sofort nach Italien zu reisen. Zumal dieser zutreffende Satz zu lesen war: Wenn das Auge neue Bilder erfasst, kommt Luft ins Gehirn, und die inneren Regale werden abgestaubt.
Der Protagonist, Philipp Dorn, macht nach Monaten harter Arbeit Urlaub in einem einsam gelegenen Ferienhaus, um dort seine Gedanken zu ordnen, sich seinen großen Fragen zu stellen: warum seine Beziehung zu Brigitte zerbrochen ist und welchen Anteil er am Unglück seiner Mutter hat. Eines Nachts beobachtet er, wie eine Frau in seinem Pool schwimmt, ganz selbstverständlich. In einer der nächsten Nächte steht sie auf seiner Terrasse und stellt sich als seine Nachbarin vor. Von nun an treffen sie sich nachts, um Wein zu trinken, eine Kleinigkeit zu essen, und um über ihr Leben zu reden.
Nein, es ist keine Liebesgeschichte, soviel sei schon mal gesagt.
Wie schon erwähnt, mir hat der Roman gefallen. Wie übrigens auch sein Roman "Sieben Tage Sommer"

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