"Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters"
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Feierabend-Mitglied
Dienstag 04.12.2018, 09:01
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Dieser Roman von Dmitrij Kapitelman ist eine Vater-Sohn-Geschichte. Mit viel Witz geschrieben, aber ernsthaftem Hintergrund. Der jüdische Vater, Leonid Kapitelman, hat den erstenTeil seines Lebens in Kiew verbracht, den zweiten in Leipzig. Sein Sohn, in Deutschland aufgewachsen, will wissen, wohin sein meist griesgrämiger, dann wieder die Welt umarmender Vater eigentlich gehört, und reist mit ihm nach Israel. Dort erfährt er auch viel über sich selbst. Ich finde den Roman bemerkenswert. Auch weil er Vorurteile aufzeigt, von denen sich so leicht niemand freisprechen kann.