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"Sprich mit mir" von T. C. Boyle

Von Feierabend-Mitglied Donnerstag 28.04.2022, 18:51

Sam, der zweijährige Schimpanse, kann in der Gebärdensprache nicht nur einen Cheeseburger bestellen, sondern auch seinen Namen sagen. Er wächst in der Familie von Professor Schemerhorns, der an das Menschliche im Tier glaubt, wie ein Kind umsorgt auf. Als die schüchterne Aimee dazu stößt, entwickelt sich eine ganz besondere, einzigartige Beziehung zwischen dem Schimpansen und ihr. Sam wird jedoch von einer anderen Universität für Tierexperimente beschlagnahmt und weiß nicht, wie ihm geschieht, als er plötzlich in einem Käfig mit seinesgleichen eingesperrt wird. T. C. Boyle beschreibt sehr glaubwürdig, was in Sam vorgehen mag, der ja bis dahin nur Menschen kannte. Und seine Menschen, insbesondere Aimee, die er liebt, schrecklich vermisst. Es geht letzten Endes um die Frage, wo die Grenze des menschlichen Bewusstseins verläuft und ob uns Tiere ähnlicher sind, als wir vermuten.

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