Der kleine Fredi - Weiterer Teil
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Jungfrau75
Samstag 17.06.2023, 10:26
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Jungfrau75
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Wie wir mit dem kleinen Fredi auf Womo-Fahrt in Spanien waren
Unser kleiner Fredi, mein erstes eigenes Hundchen, ein winziger Rauhaardackel-Mini-Rüde, kam mit 4 Wochen zu uns, wir haben ihn bei einer "Privat-Züchterin" kennen gelernt, die die Tierchen (viel zu früh!) abgeben wollte ! Da passte er bei der Betreuerin gerade vorne in den BH...
Wenn wir ihn haben wollten, sollten wir ihn sofort mitnehmen...
Das taten wir, ganz ohne Vorbereitung !
Also noch ein Bettchen, Spielzeug, Futter kaufen, natürlich auch ein Halsband und eine Leine...
Da wir der Ansicht waren, Hunde gehören nicht ins Schlafzimmer, weinte er tagelang, allein in der Küche, ohne Mama und Geschwister !
Noch nachträglich blutet mir das Herz...
Bald gewöhnte er sich, ein so freundlicher, lieber , winziger Gefährte !
Damals gab es keine kleineren !
Das war natürlich auch für uns Hundebesitzer (mein Mann hatte schon lange Jagdhunde als Jäger) neu : er kam überall durch und rein !
So lockte mein Mann ihn in eine Teppichrolle und lobte ihn überschwänglich dafür...der Anfang für einen "Bauhund" war geschaffen - so oft habe ich das verflucht, denn es gab keinen Bau, in dem er nicht verschwand, und manchmal Stunden lang nicht wiederkam. Und es war "mein Hund", der nicht mit zur Jagd durfte, sich aber bald durch eigene "Jagd-Gelüste" hervortat...
So waren wir mit ihm im Wohnmobil auf "Winterreise" in Spanien. Der Kleine, immer zappelig und abenteuerlustig, wollte unbedingt raus und herunter vom Arm, dort war ein großer "Wuschel-Hund", wie er sie liebte...
Er war kaum unten, da verschwand er auch schon um die Ecke - dort saßen, wie in Spanien oft - etwa 11 Katzen in unterschiedlichen Größen, die ihn nicht mit Freude empfingen...sie sind spezialisiert auf "Augen" und so kam unser Kleiner mit verletztem Auge wieder...
Die Suche nach Tierärzten sollte von da an unsere Fahrten bestimmen - wir fanden eine, und sie nähte das verletzte Lid und betupfte die Verletzungen der Hornhaut mit Salbe zum Heilen, das sollten wir 3 Wochen lang täglich wiederholen...
Mein Mann, selbsternannter "Hunde-Spezialist" war oft mit ihm allein unterwegs, ja, immer mit demselben Ergebnis : Hund verschwunden, Auge wieder kaputt...
So landeten wir in erster Linie immer beim Tierarzt, es gab gottseidank immer einen...
Das Auge heilte nur schwer, während unser Schatz überall herumstöberte, natürlich bevorzugt in Tier-Höhlen, was Komplikationen nach sich zog !
Als er dann noch die Salbentube erwischte und kaputtfraß, war Zeit für ein Resümee : kurz entschlossen übernahm ich seine Fürsorge, immer war ich beim Spaziergang dabei und passte wie der Teufel auf die Salbentube auf...
Als wir nach 6 Monaten wieder zu Hause bei "unserer" Tierärztin landeten, war das Auge so gut wie "heil", aber auch weiterhin anfällig für spitze Zweige in Hecken...
Natürlich ging mein Blick immer gleich auf Katzen, die ihm vielleicht Böses wollten, aber die gab es nur in Spanien und den Mittelmeerstaaten !
Doch noch oft genug geriet mein Kleiner in Schwierigkeiten...
So froh, so lebenslustig, so glücklich mit Kindern (Kindergarten oder Schul-Gruppe), die ihn ebenso liebten und streicheln wollten...endlich mal ein kleiner Hund, vor dem man keine Angst zu haben brauchte....
Und natürlich liebten wir ihn, besonders als er auch mit unserem Jagdhund Freundschaft geschlossen hatte und bei ihm lag...
Leider wurde er nur 5 Jahre alt...