Für Gestaltung und Inhalt dieser Regionalseiten sind ausschließlich die jeweiligen Regionalbotschafter verantwortlich.
Die von den Regionalbotschaftern eingegebenen und heraufgeladenen Inhalte unterliegen grundsätzlich weder einer Kontrolle
durch Feierabend, noch nimmt Feierabend hierauf Einfluss. Hiervon ausgenommen sind werbliche Einblendungen und Beiträge die
von Feierabend direkt eingestellt wurden und als solche gekennzeichnet sind.
Nachdenklich zum JahreswechselAwonawilona war der
Von
christine816
Dienstag 01.01.2013, 01:24
Nachdenklich zum JahreswechselAwonawilona war der Schöpfer und Bewahrer aller Dinge. Er existierte bereits, ehe es Himmel und Erde gab. Da dachte Awonawilona einen Gedanken, - und dieser Gedanke enthielt die Schöpferkraft.Er durchstreifte die Welt und gab ihr Gestalt.Awonawilona selbst wurde zur Sonne, dem Vater des Lebens, der die Finsternis erleuchtete.Der Sonnengott nahm aus seinem Körper den Samen für die beiden künftigen Welten. Er warf sie in das große Urwasser und erwärmte es mit seinem Licht.Das Wasser färbte sich grün. Auf seiner Oberfläche bildete sich eine Schaumkrone und aus dem Schaum stiegen zwei Gestalten:die viermal-schützende-Mutter-Erde undder Welt-bedeckende-Vater-Himmel.Himmel und Erde zeugten im Schaum desUrwassers das irdische Leben,ehe sich die Erdmutter vom Himmelvater trennte.(Schöpfungsmythos der Zuni-Indianer, Nordamerika)In viele Naturgesetze hat der Mensch bereits eingegriffen. Doch weder der östliche, noch der westliche – ist nicht der Steuermann, sondern nur einer von vielen Passagieren auf dem Raumschiff Erde. Und sie alle haben nicht nur eine Daseinsberechtigung, sondern sogar ihre Notwendigkeit im Gefüge dieses ökologischen Netzwerks. Denn alles ist mit allem untrennbar verbunden, wie uns nicht nur zahlreiche Naturphilosophien und Religionen, sondern inzwischen auch die moderne Wissenschaft bestätigt.Ob und wie die Spezies Mensch auf diesem Planeten überleben wird, scheint davon abzuhängen, wie schnell es ihr gelingt, diese Erkenntnis in die Tat umzusetzen. Und so bestreitet der „Homo sapiens“ vielleicht gerade das größte Abenteuer seiner bislang so kurzen Geschichte. Kurt Schubert aus „Und es ward Licht“********Ich wünsche Ihnen und allen, die Ihnen am Herzen liegen, sowie auch mir, ein tolles, ein gutes und ein besonderes Neues Jahr.Ein Jahr mit Werten, mit Toleranz und Respekt gegenüber dem Anderen, dem Fremden, seiner Kultur und seiner Herkunft. Freundlichkeit zum Nachbarn und Respekt gegenüber Kindern, alten Menschen und Behinderten. Ich wünsche uns allen gesunde und viele glückliche Tage im Neuen Jahr und ein bisschen Frieden in dieser Welt.Ja, und ich wünsche Murnau wieder einen humorvollen, begeisterungsfähigen, fairen und fähigen Botschafter. Christine aus München