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Vergleich: Mensch und Lachs

Von ehemaliges Mitglied Samstag 24.03.2018, 08:47

Dualseelenliebe Seelenpartner - Selbstliebe Selbstvertrauen.
Zärtlichkeit ist eine Existenzform, es bedeutet: die Welt mit liebenden Auge sehen. Der Zärtlichkeit stehen gegenüber Grobheit, Brutalität und Oberflächlichkeit. Zärtlichkeit hat mit dem Kleinen, Unscheinbaren, dem Vorsichtigen zu tun.

Wir Menschen sind keine Lachse. Doch beide sind sie Getriebene.
Bei den Lachsen sind die Sexualhormone schuld. Steigen sie an, aktivieren sie ein Netzwerk im Gehirn der Fische. Die Lachse glauben dann, sie müssten an den Ort zurück, wo sie geboren wurden, wo es so riecht wie in ihrer Kindheit, als ihr Netzwerk herausgebildet wurde. Dann beginnt der Stress. Die Lachse kämpfen sich mühsam Kilometer für Kilometer Flüsse hinauf, bis sie ihr Kindheitsgewässer erreicht haben. Dort startet das nächste Programm: Sie paaren sich. Drei Tage später sind sie tot.
Der Lachs-Vergleich.
"Nach der Paarung wissen sie nicht mehr, was sie machen sollen." Es fehlt ihnen sozusagen der Sinn. "Jetzt schauen sich die armen Lachse um und sehen, was sie vorher im Stress gar nicht gesehen haben: Wasser zu flach, nichts zu fressen, überall andere Lachse. Das hält kein Lachs aus." Die Lachse erleiden eine Art Burnout.
Glücklicherweise fallen wir Menschen nicht einfach tot um. Doch wir ziehen uns zurück, entwickeln Depressionen, leiden unter völliger Erschöpfung. Das hat Auswirkungen auf den Körper, auf jede einzelne Zelle, Zu den psychischen Symptomen kommen Stoffwechselprobleme, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Störungen des Immunsystems belastet unser Organsysteme.


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