Die Sache mit dem *sich was wünschen*....
Von
SisterAct
Mittwoch 11.09.2019, 23:55
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SisterAct
Mittwoch 11.09.2019, 23:55
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kann zu überraschenden Folgen für den Wünschenden führen.
Vor Allem, wenn man meint, dass alles so wird wie man es sich innerhalb seines Wunsches vorstellt.
Denn dann begegenen sich Wunschvorstellungen mit der Realität.
Also, nix ist mit :Man muss nur selbstbewusst genug sein um seine Wünsche so zu formulieren, und dass man es auch bekommt.
Mein Beispiel:
Mein Partner las einen Zeitungsartikel über ein sehr schönes Wandergebiet in der Pfalz, direkt an der französichen Grenze: Eppenbunn hieß der kleine Kurort, von dem man aus auf herrlichen Wanderwegen zu fantastische Felsformationen aus Rotsandstein wandern kann.
Deshalb beschloss er, mir eine 3 tägige Reise nach Eppenbrunn zu schenken.
Eppenbrunn hat nur 2 Hotels, anhand einer Internetsite von Eppenbrunn, entschied er sich für das Hotel, das ein preiswertes 3 Tage-Arragement incl Halbpension anbot.
Jedenfalls sah alles auf den Fotos sehr gut aus.
Der Hotelbesitzer hatte aber nur vom Montag, den 09.09. bis zum 11.09 ein Doppelzimmer frei.
Wir freuten uns dass alles so gut klappte und unsere Reise, und die Hinfahrt verlief wunderbar:
Keine Staus auf der deutschen Autobahn bis BadenBaden, fast leere Straßen im Elsass, überraschend gutes Wetter.
Das Hotel war dem Preis angepasst, schön ruhig gelegen, Abendessen bestens, alles wunschgemäß.
Am nächsten Tag wollten wir zu den Felsformationen wandern, parkten das Auto am Wanderparkplatz, wunderten uns nur, dass keine Hinweisschilder zu den Felsformationen vorhanden waren.
Auf der kleinen Wanderkarte, die wir im Hotel bekamen, waren keine Weg-Markierungen vorhanden, vor allem nicht bei Abzweigungen.
Na ja, irgendwie erreichten wir die Hautpattraktion: Den Altschloss-Felsen.
Es war sehr beeindruckend, wie im Lauf von Millionen von Jahren, diese riesigen Felsfomationen entstanden sind.
Aber dort oben herrschte so ein Wirrwar von irgendwelchen Wegzeichen (Logos) dass kein Mensch wusste, welcher der vielen Wege zum Ausgangspunkt zurück führt.
Also beschlossen wir, genau den Weg zurück zu gehen, den wir gekommen waren. Kurz darauf wurden wie mit einer besonderen Aussicht belohnt:
Leichtfüssig kam uns ein Nacktwanderer entgegen, der ausser seinem Rucksack und Wanderstiefeln, keine Bekleidung trug.
Deshalb vermuten wir, dass er für die Sommersaison vom Tourismusbüro angeheuert wurde um die Wanderer für die fehlenden Wegmarkierungen zu entschädigen.
Ach ja, noch was:
Als wir und nach dem Abenessen, mit einem Ehepaar am Nebentisch über den Nacktwanderer und die fehlenden Wegmarkierungen unterhielten,
kam die Mutter des Hotelbesitzers ins Hotelrestaurant und sagte energisch zu ALLEN GÄSTEN:
" Wir machen jetzt Feierabend, denn eigentlich haben wir heute unseren Ruhetag:
Ürigens, ich muss morgen früh um 6 Uhr aufstehen um Ihr Frühstück vorzubereiten und unsere Bedienung hat jetzt auch Feierabend, und muss jetzt noch zu ihrem Wohnsitzt in Frakreich fahren"
Auf unseren Einwand, es sei doch erst 20.30 Uhr, ging sie nicht ein.
Die übrigen Gäste verließen ebenfalls kopfschüttelnd das Restaurant.
Ich fürchte, die werden ebenfalls nie wieder in diesem Hotel übernachten.
Ansonsten war die kleine Reise sehr schön:
Es lohnt sich wirklich, mal das Elsass zu besuchen.
Die Straßen sind heuzutage sehr gut ausgebaut und sehr gut beschildert.
Aber ohne aktuelle Straßenkarte oder Navi, weiß man nicht, welche Nebenstecken inwischen neu ausgebaut bzw neu angelegt wurden und welche nicht.
Jedenfalls waren wir sehr froh, einen gut funktionierenden Navi im Auto zu haben, der uns so manche Umwege ersparte.
Noch ein Tip: Wer gern mal in diversen Edel-Outlets Schuhe, Kleidung und Acessoieres preiswerter als in Boutiken kaufen möchte, ist in Roppenheim (Elsass) bei BadenBaden gut aufgehoben...