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Das Problem der unterschiedlichen Religionen.

Von Feierabend-Mitglied 02.02.2020, 01:24 – geändert 02.02.2020, 01:53

Probleme sind dazu da um gelöst zu werden.
Sie totzuschweigen wie es Politiker so an sich haben,
lockt nur die radikalen "Patent Löser" aus ihren Löchern.
Ihr könnt gern über mich herfallen.
Wenn es DIE Lösung ist,
warum denn nicht?
Aber überlasst das Feld
um Himmels willen nicht den Patent Lösern



Eine der wesentlichen Grundlagen der europäischen Gesellschaft: Du darfst mit deinem Eigentum verfahren wie immer es Dir in den Kram passt. Mit einer Einschränkung. Du darfst anderen keinen Schaden dabei zufügen.
Beispiel: Ich kaufe mir ein neues Luxus-Cabrio. Stelle dieses Fahrzeug in den Vorgarten, fülle den Innenraum mit Stroh und benutze es als Hühnerstall. Autoliebhaber werden es mit Schmerzen zur Kenntnis nehmen, aber ich darf das. Ich darf auch Bibeln in den Kamin legen und mit ihnen mein Wohnzimmer heizen. Ich darf das einfach und es ist mein Recht. Die Verfügungsgewalt über mein Eigentum steht mir laut Grundgesetz zu. Solange es sich nicht um historisch wichtige Texte handelt, also ein wichtiges kulturelles Erbe repräsentiert, darf ich jedes Papier, unabhängig vom aufgedrucktem Text, auch als Toilettenpapier verwenden. Man wird höchstens über mein schlechtes Benehmen die Nase rümpfen solches öffentlich zu machen und niemand auch nur einen Gedanken an den Aufgedruckten Text verschwenden.
Nun kommt aber eine neue Qualität. Es kommen Menschen, denen es nicht egal ist, was auf ein Blatt gedruckt wurde. Stehen ihnen wichtige Texte darauf, werden sie unter Einsatz ihres Lebens und der massiven Bedrohung des Lebens des gemeinen Papierzerstörers, dieses Stück Papier verteidigen. Wenn es jemandem so wichtig ist, dass er ohne zu Zögern sein Leben in die Waagschale wirft, wirft es für uns Fragen, auf die nicht so einfach zu beantworten sind.
Nun höre ich Bemerkungen wie: Wir haben bislang keine „heiligen Bücher“ öffentlich verbrannt und müssen es auch weiterhin nicht tun.
Natürlich haben sie damit Unrecht.
Ein kleines Beispiel: Das Blatt mit den großen Buchstaben druckt,
um irgendetwas zu verdeutlichen,
Auszüge dieses „heiligen Textes“ ab.
Ich armer Frührentner benutze das ausgelesene Papier in handliche Stücke gerissen auf der Toilette.
Der Klempner kommt. Eine wahre Zierde seines Handwerks. Schnell, kompetent und zuverlässig. Er hat den besagten Glauben und einen kleinen Teppich zum Beten im Werkzeugkoffer und schwäbelt. In wenigen Minuten hat er die Toilettenschüssel ausgebaut, greift mit dem behandschuhten Arm in das Abflussrohr, zieht triumphierend die Verstopfung heraus und wirft sie in einen dafür bereitgestellten Eimer.
Leider blickt er hinterher und sein Blick fällt auf den für Ihn heiligen Text. Sein Aufschrei war noch auf der Straße zu hören und die Flucht aus meiner Wohnung gelang nur, weil ich näher an der Tür stand.
Möglich? Zugegeben etwas weit hergeholt, aber nicht unwahrscheinlicher als den Jack Pott im Lotto zu knacken. (könnt ihr nicht mal nachsehen, ob er schon fort ist?)
Es gibt dank dieses Zeitungsartikels mehr Probleme. Man darf dieses Zeitungsblatt nicht so einfach Entsorgen, der heilige Text darf nicht vernichtet werden.
In manchen gestrengen Gesetzen der Herkunftsländer steht, man soll wegen Beleidigung des Heiligen Buches sogar auf grausamste Art getötet werden.
Zuwanderer bringen ihre eigene Kultur mit und dieses ist im Regelfall eine Bereicherung unserer eigenen, da gibt es keinen Zweifel.
Diese Schmerzgrenze ist festzulegen, wo die erreichten Freiheitserrungenschaften in Gefahr sind. Diese Diskussion ist, seit die notwendige Zuwanderung im Gange ist,
den Rechtsradikalen, die nur Ausländer Raus brüllen können,
und den Gutmenschen, die von heiterem völlig problemfreiem Multikulti träumen, überlassen worden.
Da traut sich kein Politiker ran, oder schießt gleich populistisch wie die Bayern Kilometer weit über das Ziel hinaus.
Es ist mir bewusst, welcher Shitstorm sich über mich ergießen wird.
Aber möglicherweise! kommt die eine oder andere Idee auf, wie man unsere Freiheit mit den Gläubigen in Einklang bringen und trotzdem erhalten kann.
99,8 % der gläubigen Zuwanderer wollen nichts hier verändern und sind vielleicht sogar froh dem engen Muff entkommen zu sein. Wenn ihre Kinder hier akzeptiert werden, sehe ich da auch kein Problem. Schlimm wird es nur, wenn deine Kinder nicht mit „Denen“ spielen dürfen oder Du die Nase rümpfst, weil der Freund deiner Tochter Hakan heißt.
Bin selbst im Ausland zur Schule gegangen, weiß was es für ein Gefühl ist,
das einzige Kind mit heller Hautfarbe in der Klasse zu sein. Dort haben sie es mich nicht merken lassen.

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