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Robert Pfallers neues Buch

Von Novelle Donnerstag 19.04.2018, 16:04


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Unter obigen Link ist eine ausgiebige Vorausschau zu dem Buch des österreichischen Philosophen zu lesen.

Robert Pfaller ist ein eigenwilliger Mann und nicht unumstritten.

Mir gefällt, dass er ohne Wenn und Aber darauf hinweist, wie wir sprachlich mit dem Schutz von Minderheiten umgehen. Oft schützen Menschen, die Prioritäten genießen und keine benachteiligten Minderheiten darstellen, die schützenswerten Minderheiten. Dabei kann schnell über das Ziel hinausgeschossen werden. z. B. immer dann, wenn nicht nur eine bestimmte Gruppe genannt wird, sondern auch auf die weibliche und männliche und allgemeine Anrede (3. Geschlecht) Wert gelegt wird. Im Grunde genommen wird durch diese Debatte vom großen Ganzen abgelenkt.
Eine Diskussion stirbt, wenn nur noch auf Empfindlichkeiten des Einzelnen Rücksicht genommen wird. Kann ich nicht sagen: Ich stimme mit ihrer Ansicht nicht überein. Muss ich sagen: Sie verletzen mich mit ihrer Argumentation. Damit gebe ich doch der Aussage des Anderen eine richtungsweisende Qualität.
Wir können uns selbst eine Meinung bilden, ohne bevormundet zu werden. Es muss nichts ausgespart werden. Alles kann in höflicher und sachlicher Form benannt werden.

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