Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

3 3

Das Unternehmen „Barbarossa“

Von ehemaliges Mitglied Mittwoch 07.02.2024, 11:08

Nicht nur in unserem Land, sondern europaweit und sogar in Amerika gibt es noch immer Rechtsradikalität, Faschismus und Anhänger des Massenmörders Adolf Hitler.

80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges haben der Mangel an Geschichtswissen und die Vergesslichkeit der Menschen ganze Arbeit geleistet.

Diese Defizite hat sich der heute in Berlin-Köpenick lebende Politiker Udo Voigt zunutze gemacht, um seine faschistischen Grundüberzeugungen in die Welt zu tragen. Er trat 1968 der NPD bei und machte kontinuierlich Karriere.

Als Parteivorsitzender hob Voigt alle Unvereinbarkeitsbeschlüsse der NPD auf und öffnete sie so für Neonazis. Es gelang ihm, seine Partei aus der relativen Bedeutungslosigkeit der 1970er und 1980er Jahre herauszuführen. Insbesondere in Ostdeutschland knüpfte die NPD neue Netzwerke. Sie arbeitete dabei verstärkt mit parteiungebundenen Personen der rechtsextremen Jugendkultur und mit freien Kameradschaften zusammen. Darüber hinaus gelang es Voigt, die Beziehungen zu rechtsextremistischen Parteien und Gruppen im Ausland zu verbessern und zu vertiefen. So besuchte er am 17. November 2004 Alessandra Mussolini im Europaparlament in Straßburg.

Sie ist Mitglied des Europäischen Parlaments. Von 1992 bis 2004 sowie von 2008 bis 2013 gehörte sie der italienischen Abgeordnetenkammer, anschließend bis 2014 dem Senat an. Die Enkelin des Diktators Benito Mussolini war zunächst Mitglied des neofaschistischen MSI bzw. von dessen Nachfolgepartei Alleanza Nazionale. Von 2003 bis 2009 führte sie die rechtsextreme Partei Azione Soziale. Danach schloss sie sich der Mitte-rechts-Sammelpartei Il Popolo della Libertà (PdL) bzw. 2013 der wiedergegründeten Forza Italia an. Im Europäischen Parlament gehört sie der Fraktion der Europäischen Volkspartei an.

Wie festzustellen ist, haben Udo Voigt und Alessandra Mussolini mindestens eines gemeinsam.

Der Diktator Benito Mussolini führte 1922 mit seinem Marsch auf Rom die faschistische Bewegung in Italien ein und Voigt hatte einen fanatischen faschistischen Vater.

Die überwiegende Mehrheit der heute Rechtsradikalen weiß im Grunde nicht, was Faschismus bedeutet.

Diesen Leuten würde ich raten, mit all ihren Glaubensanhängern, die Geschichtsdokumentation “Leningrad. Stimmen aus einer belagerten Stadt“ anzusehen. Es wäre zu hoffen, dass mindestens die Hälfte von ihnen danach anders über Hitler, sein Gerede vom minderwertigen bolschewistischen Untermenschen und die deutsche Wehrmacht denken.
Meiner Ansicht nach ist es unmöglich, sich diese Fakten anzusehen und danach noch immer ein Rechtsradikaler und Faschist zu sein ...


Diese Dokumentation erzählt die Geschichte der Leningrader Blockade aus der Sicht derer, die sie erlitten, in Tagebuchauszügen und noch nie gezeigten Filmsequenzen aufgezeichnet haben.



Die Stimmen von Leningrad


Externer Inhalt

Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von Youtube nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.


einverstanden



Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten

Mitglieder > Mitgliedergruppen > Politik Diskussionen > Forum > Das Unternehmen „Barbarossa“