Geimpft - nicht geimpft
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Feierabend-Mitglied
Mittwoch 15.12.2021, 10:10 – geändert Mittwoch 15.12.2021, 10:10
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Mittwoch 15.12.2021, 10:10 – geändert Mittwoch 15.12.2021, 10:10
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Es gibt zwei Gruppen, was das Impfen anlangt.
Schlicht angeschaut, hat jeder Argumente für seine Entscheidung.
In erster Linie kennen wir die Argument für das Impfen.
Kaum jemand beschäftigt sich mit den Argumenten dagegen.
Da entsteht schon ein Ungleichgewicht.
Um beurteilen oder gar urteilen zu können, wäre diese kleine Analyse schon nötig.
Es entsteht eine Unruhe in der Gesellschaft, die so nicht sein müsste.
Das weit größere Heer der Geimpften stellt sich einig gegen die Ungeimpften.
Die Ungeimpften holen sich nicht selten dort Unterstützung, wo sie angehört und bestätigt werden.
Letzteres macht mir fast mehr Angst als Corona selber.
Ich bin geimpft, aber nicht aus Verantwortung.
Ich bin es, weil es die mir bessere Alternative schien.
Auf die Idee, alle Geimpften heilig zu sprechen, komme ich nicht.
Auf die Idee, all die Ungeimpften als verantwortungslos zu bewerten, auch nicht.
Da gibt es viel bedeutendere Verantwortungslose, über die ich keine Empörung lese.
Die Umgeimpften geben ihnen eine guten Schutz.
Meine Zweifel nähre ich nicht mehr.
Auch wenn diese so viel gedüngt werden.
Jedes gute Argumente, das der einer Beendung dieser Pandemie dient, will ich aufgreifen.
Eines Vertrauens wegen, das ich eigentlich gar nicht wirklich habe.
Aber vor allem einer Achtung denen gegenüber wegen, die Krankheit und Tod bitter erleben müssen.
Eine Achtung, die man den Nichtgeimpften generell abspricht.
Fast täglich habe ich ein Gespräch mit einer Impfgegnerin und in ihr ist fast mehr an Verantwortungsgefühl, als ich auf der Straße quasi schreien höre.
Die vielen Fragen zum Thema Impfung, die ich allesamt nie eindeutig beantworten kann, haben aktuell eine Krönung erfahren.
Ich bekam das Ergebnis, wie mein Antikörpertiter ist.
Großartig ist der.
Der Text unter dem Ergebnis sagte:
*Dieser Befund spricht entweder dafür, dass eine Infektion stattgefunden hat oder...für eine erwünschte Impfreaktion.*
Eine logische Folgerung daraus kann man ziehen.
Es kann auch etliche Ungeimpfte mir diesem Status geben.
Bemerkenswert ist aber diese conclusio aus dem Befund.
*Ob und wie lange durch diesen Befund auch gleichzeitig ein Infektionsschutz besteht, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht durch Langzeitstudien belegt.*
Es ist das "ob", das mich sehr nachdenklich macht.
Ein Satz, der vor allem juristisch relevant ist.
So bleibt als einziges annehmbares Pro-Argument, dass der Krankheitsverlauf offensichtlich schwächer ist.
Das macht Impfen persönlich legitim und bis zu einem gewissen Grad auch gesellschaftlich positiv, da es Krankenhäuser weniger belastet.
Aber nix berechtigt uns zu einem Pauschalaburteilen und Stigmatisieren von Ungeimpften.
Die Betonung liegt auf...pauschal....