Hoffentlich bleiben sie vernünftig
Von
speedygonzalez
Montag 04.12.2023, 15:55
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speedygonzalez
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Wie in den Nachrichten zu sehen und hören war, hat eine Abstimmung in Venezuela mit 94% eine Eingliederung der Region "Ecequibo" an die venezolanische Guayan abgestimmt.
Dieses Gebiet schließt sich südöstlich an die Guayana, ein Territorium in Venezuela an. Es ist der östliche Teil des Guayanarückens, der sich durch den ganzen Süden Venezuelas hinzieht. Das schließt auch die Regenwälder des Orinoko bis hin zu Kolumbien ein.
Auf allen Landkarten, die ich (1968-74) in Venezuela gesehen habe, ist dieses Gebiet immer als "Zona en reclamación" bezeichnet worden.
Wie immer die rechtliche Lage dazu sei:
jetzt ist das Land die englische Guayana mit den Nachbarn Venezuela im Westen und Franz. Guayana im Osten.
Ich kann mir nicht vortstellen, dass die Bewohner der engl. Guayana freudigen Herzens sozusagen ihre gesamte südliche Hälfte des Staatsgebietes an Venzuela abtreten.
Dabei fällt mir Argentinien ein, das in den 80ern in einem Handstreich die Falkland Inseln "heim ins Reich" holen wollten. Sie wurden von den Briten dabei mit Satteliten-Unterstützung der USA schwer verprügelt. Damals wollte die arg. Regierung von den Mißständen im Inneren ablenken.
Dasselbe würde in diesem Fall auch hier passieren.
Wenn die Regierung von Venezuela durch einem solchen Irrsinn glaubt, von der eigenen inländischen Hungersnot ablenken zu können, liegen sie gewaltig falsch. Es würde ihnen nicht viel anders gehen, als den Argentiniern.
Hoffentlich halten sie die Füße still.