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Humor im Wandel der Zeit

Von ehemaliges Mitglied Samstag 22.06.2024, 12:32

Kein anderes Lebewesen kann sich so schnell auf völlig veränderte Bedingungen einstellen wie der Mensch. Gewiss, kein anderes Lebewesen ist auch so sehr wie der Mensch in der Lage, seine eigenen Lebensbedingungen sowie die vieler anderer drastisch zu verändern - zum Guten wie zum Schlechten. Das ist nun mal eine Tatsache, die ich akzeptieren muss, sie gefällt mir aber nicht.


Besonders wenn ich an den teilweise sehr niveaulosen Umgang denke, der heute in unserer Gesellschaft gepflegt wird. Natürlich ist mir nicht entgangen, dass heute große Anstrengungen unternommen werden, dieses Niveau wieder in gewisser Weise zu heben.


Allerdings muss die Fähigkeit zur Veränderung nicht immer mit der Bereitschaft zur Veränderung einhergehen. Der Wunsch sehr vieler Menschen nach Stabilität, Sicherheit und durchaus dem Beibehalten dessen, an das man sich vor nicht allzu langer Zeit gewöhnt hat, ist oft groß. Die Veränderungsskeptiker empfinden das häufig als Behinderung und unnötiges Bremsen; sie versuchen, Strategien oder Tricks zu finden, mit deren Hilfe man, wie es so schön heißt, "die Menschen mitnehmen" kann. Die Reaktionäre wiederum achten auf alles, bei dem sie das Gefühl haben, da wolle jemand aus Eigennutz oder wegen Veränderung um der Veränderung willen in ihr Leben einbrechen.


Um nicht so weit vom Thema wegzukommen, muss ich verdeutlichen, dass es mir in diesem Beitrag um Humor und über das, was heutzutage viele von uns dafürhalten, geht.


Es gab Zeiten in unserem Land, in denen nicht nur die Humor produzierende Liga, sondern auch deren Publikum aus einem Niveau schöpften, das heute völlig in Vergessenheit geraten zu sein scheint.


Wer kennt heute noch Namen wie Werner Fink, Harald Nielsen oder Gerd Hauke mit seinem – Papa Charlie hat gesagt, sein Vater hat gesagt –, nur um diese drei zu nennen?


Wer sich ebenfalls für diese Frage interessiert und etwas Geduld aufbringt, sollte sich zur Einarbeitung in dieses Thema das Interview zwischen Friedrich Luft und Werner Fink aus dem Jahr 1964 ansehen.



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Und wer schon mal auf YouTube ist, könnte ja auch gleich bei Harald Nielsen und Gerd Hauke anklopfen.


Ein Beispiel für das, was heute für lustig gehalten wird.



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