Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

1 2

zum Beitrag Putin und sein Verlust an Macht Teil 1

Von ehemaliges Mitglied Mittwoch 20.09.2023, 11:30

Es liegt nun mal in der Natur der Sache, dass wir Menschen unterschiedlicher Ansichten sind.

Das, was ich hier zu lesen bekomme, macht mir den Eindruck, als wenn ein Streit zwischen Historikern stattfindet. Aber Historiker sind wir ja wohl alle nicht.
Von mir kann ich nur sagen, dass ich lediglich ein politisch interessierter Mensch bin, der versucht sich aus allem was ihm begegnet, seine unvoreingenommene Meinung zu bilden.
Zuerst meine Ansicht über die Krim.
Ob die Krim jetzt von Nikita Chruschtschow verschenkt wurde oder nicht, spielt im Grunde genommen überhaupt keine Rolle.

Der Kriegshafen wurde, nach dem Erwerb der Krim im 5. Russisch-Türkischen Krieg (1768–1774), von 1772 bis 1783 von Katharina der Großen errichtet. Am 13. Mai 1783 erreichten die ersten elf Schiffe die Bucht. Die Krim war also 208 Jahre lang russisches Staatsgebiet.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion Ende 1991 war der Anspruch der nunmehr russischen Marine auf Nutzung des Flottenstützpunkts zunächst verloren gegangen (da die Krim seit 1954 zur Ukrainischen SSR gehörte und damit an den neuen Nationalstaat Ukraine fiel). Russland zahlte fortan eine jährliche Pacht für die Benutzung des Stützpunkts an die Ukraine. Wladimir Putin wollte einen Zugang zum Schwarzen Meer, um mit seiner Schwarzmeerflotte über den Bosporus ins Mittelmeer zu gelangen.
Seit der Annexion der Krim 2014 ist der Hafen in der „südlichen Bucht“ Sewastopols wieder unter russischer Kontrolle.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion Ende 1991 war der Anspruch der nunmehr russischen Marine auf Nutzung des Flottenstützpunkts zunächst verloren gegangen (da die Krim seit 1954 zur Ukrainischen SSR gehörte und damit an den neuen Nationalstaat Ukraine fiel). Russland zahlte fortan eine jährliche Pacht für die Benutzung des Stützpunkts an die Ukraine. Wladimir Putin wollte einen Zugang zum Schwarzen Meer, um mit seiner Schwarzmeerflotte über den Bosporus ins Mittelmeer zu gelangen.
Seit der Annexion der Krim 2014 ist der Hafen in der „südlichen Bucht“ Sewastopols wieder unter russischer Kontrolle.

Aber mit welchen Mitteln hat der russische Präsident diese Kontrolle erlangt?

Der Russland-Ukraine-Konflikt begann de facto kurz nach der sogenannten Maidan-Revolution, in deren Folge der prorussische ukrainische Präsident Janukowitsch gestürzt wurde und aus Kiew floh.
Kurz darauf, Ende Februar 2014, erschienen Soldaten ohne Hoheitsabzeichen auf der zur Ukraine gehörenden Halbinsel Krim. Sie behaupteten, die Rechte der russischstämmigen Bevölkerung auf der Krim beschützen zu wollen. Anschließend besetzten die Soldaten strategisch wichtige Punkte, darunter das Regionalparlament, und setzten eine neue Regionalregierung ein. Der russische Präsident Putin leugnete zwar zu Beginn eine Beteiligung eigener Soldaten an der völkerrechtswidrigen Annexion. Monate später gab er dann aber doch öffentlich zu, dass es sich bei der Invasion der Krim um russische Spezialeinheiten gehandelt hatte.



Im März stimmt das Krim-Parlament für den Beitritt zur Russischen Föderation und setzt ein Referendum über die Abspaltung von der Ukraine an. Am 21. März nimmt Moskau die Krim offiziell in die Russische Föderation auf. Der Westen verhängt Sanktionen.

In der ostukrainischen Region Donbass rufen die von Moskau unterstützten Separatisten die "Volksrepublik Donezk" aus, Luhansk folgt. Zwischen dem pro-westlichen und dem prorussischen Bevölkerungsanteil folgen gewalttätige Ausschreitungen. Prorussische Separatisten und ukrainische Militärs bekämpfen sich. In diesem bewaffneten wurden bisher mehr als 14.000 Menschen getötet.

Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten

Mitglieder > Mitgliedergruppen > Politik Diskussionen > Forum > zum Beitrag Putin und sein Verlust an Macht Teil 1