Antonia MOULIN
Von ehemaliges Mitglied Samstag 12.03.2022, 10:02
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Bild: Im Bistum Augsburg
Geboren am 13. April 1877 in Vienne (Frankreich).
Heilung am 10. August 1907 im Alter von 30 Jahren.
Am 6. November 1911 durch Bischof Paul E. Henry von Grenoble als Wunder anerkannt.
Nach fünf Tagen Aufenthalt in Lourdes 1905 kehrt Antonia ohne jede Besserung ihres Gesundheitszustandes nach Hause zurück. Innerlich erlebt sie jene Hoffnungslosigkeit, die unzählige nicht geheilte Kranke kennen: Was kann ich jetzt noch hoffen, nach Lourdes?
Doch in ihrem tiefsten Innern ist ihre Hoffnung noch nicht gestorben...
Ihr Leidensweg hat im Februar 1905 begonnen. Nach einer harmlosen Krankheit bildete sich ein Abszess am rechten Bein, der so schlimm war, dass sie sechs Monate im Krankenhaus bleiben musste. Ihr Leben nahm daraufhin eine seltsame Wendung: Es wurde zu einem ständigen Hin und Her zwischen dem Krankenhaus und ihrem Zuhause. Ihr Allgemeinzustand verschlechterte sich zunehmend.
Im August 1907 fährt sie von neuem nach Lourdes, zwei Jahre nach ihrer ersten Erfahrung. Sie kommt als unheilbar Kranke dort an – aber mit unerschütterlicher Hoffnung.
Am übernächsten Tag, dem 10. August, wird sie noch einmal zu den Bädern gebracht. Als man sie erneut verbinden will, merkt man, dass die Wunde vernarbt und ihr Bein “wie neu” ist! Nach ihrer Rückkehr nach Hause, ist ihre ganze Umgebung sprachlos, allen voran ihr Arzt.