Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

7 5

Das Neue Testament der Bibel

Von Kater05 10.04.2022, 07:31

In einem alten russischen Lexikon wird Jesus als eine mythische Figur dargestellt, die nie gelebt hat. Kein ernstzunehmender Historiker teilt heute diese Ansicht. Es gibt eine Menge Belege dafür, dass Jesus gelebt hat. Zum einen gibt es mehrere historische Belege außerhalb der Bibel und dann natürlich das Neue Testament.
Der römische Historiker Tacitus berichtet über ihn. Soiton ein anderer Historiker erwähnt ihn indirekt. Der jüdische Historiker Josephus, der kurz nach Jesus lebte erwähnt ihn in seinen „Altertümern “.
In einem Abschnitt, in dem es um die Pharisäer, um den hohen Priester Kaiphas und um Pontius Pilatus ging, berichtet er auch über Jesus und schreibt: “ Jesus war ein weiser Mensch, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen kann, denn er war ein Wundertäter und ein Lehrer für alle, die die Wahrheit mit Freude annehmen und er erlangte viele Juden und viele Heiden als Gefolgschaft.
Dann spricht er von seiner Kreuzigung und von seiner angeblichen Auferstehung.
Es gibt also Belege für die geschichtliche Existenz Jesu außerhalb des Neuen Testaments aber natürlich und das ist ungleich wichtiger für uns, Beweise innerhalb des Neuen Testaments.
Nun sagen die Leute, „ist das nicht schon 2000 Jahre her und wer sagt uns, dass das damals alles richtig aufgeschrieben wurde “.
Die Antwort lautet, wir wissen genauestens darüber Bescheid, unter anderem durch eine Wissenschaft mit Namen „Textkritik “, was die Autoren damals wirklich geschrieben haben.
Professor F. F. Bruce, ehemaliger Leiter und Dozent für Textkritik der Universität Manchester schrieb ein Buch mit dem Titel „Sind die neutestamentlichen Dokumente zuverlässig? “ und er zeigt, wie reich diese Berichte gegenüber den anderen historischen Berichten sind.
Im Wesentlichen ist es so; je kürzer die Zeitspanne zwischen dem ursprünglichen Werk und der ältesten erhalten Abschrift und die Zahl der erhaltenen Abschriften ist, desto weniger Zweifel gibt es am Original.
Wir wollen uns ein paar Beispiele von antiken Werken ansehen, z. B. von Herodot und Tucidides. Beide aus dem fünften Jahrhundert vor Christus. Die älteste Abschrift datiert aus dem Jahr 900 nach Christus, also 1300 Jahre Differenz. Außerdem haben wir jeweils nur acht Abschriften. Trotzdem stellt kein Wissenschaftler ihre Echtheit in Frage.
Tacitus: 1000 Jahre Lücke und 20 Abschriften.
Cäsars Gallischer Krieg: 950 Jahre Lücke und 9 bis 10 Abschriften.
Livios römische Geschichte: 900 Jahre Lücke und 20 Abschriften.
Das Neue Testament geschrieben zwischen 40 und 100 nach Christus: Die ältesten Textteile, die wir besitzen stammen aus dem Jahr 130 und die ältesten vollständigen Manuskripte aus dem Jahr 350 also nur 300 Jahre Lücke. Aber nicht nur 8 oder 9 Kopien sondern 5309 griechische Handschriften, 10000 lateinische und 9300 in anderen Sprachen.
F. J. A Hawk, einer der größten Textkritiker aller Zeiten fasst die Beweislage wie folgt zusammen: „Was Vielfalt und den Umfang der biblischen Texte anbelangt, steht der Text des Neuen Testaments unerreichbar und einzig dar im Vergleich zu allen anderen antiken Prosaschriften. Es wird keinen Historiker geben, ob Christ oder nicht, der diesem Ergebnis nicht zustimmen würde.
F. F. Bruce fasst es so zusammen, dass der geringe Zeitraum zwischen Entstehung und erhaltenen Abschriften so gering ist, dass man ihn vernachlässigen darf. Somit ist der letzte Zweifel damit hinfällig, ob sie uns im Wesentlichen so überliefert wurden, wie sie geschrieben sind.
Die Echtheit und Zuverlässigkeit der Schriften des Neuen Testaments können damit als endgültig gesichert gelten.

Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten

Mitglieder > Mitgliedergruppen > Religion > Forum > Das Neue Testament der Bibel