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Der Prophet Jesaja

Von Feierabend-Mitglied Donnerstag 06.05.2021, 12:44

Bildquelle: Pixabay kostenlos

„Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern?, spricht der Herr. Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist mir zuwider … Bringt mir nicht länger sinnlose Gaben, Rauchopfer, die mir ein Gräuel sind. Neumond und Sabbat und Festversammlung – Frevel und Feste – ertrage ich nicht … Wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Wenn ihr auch noch so viel betet, ich höre es nicht. Eure Hände sind voller Blut. Wascht euch, reinigt euch! Lasst ab von eurem üblen Treiben! Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun! Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!“
(Jes. 1, 11,13,15-17)

Jesaja warnt insbesondere die Priesterschaft von Israel. Diese Worte sind heute immer noch aktuell und könnten insbesondere auf die Geistlichkeit der kath. und orth. Kirchen übertragen werden.

Zwar werden heute keine Tiere mehr am Opferaltar geschlachtet, doch im übertragenen Sinn wird bei jeder Eucharistie Jesus als Opferlamm dargebracht, da sich die Substanz des Brots und des Weins in den Leib und das Blut Jesu umwandelt, was dann den Gläubigen zur „Speise“ dienen soll.
Durch Jesaja sagt Gott unmißverständlich was er von solchen Opfern und Ritualen hält, er wendet sich ab und hört nicht auf die vorgebrachten Gebete.

Insbesondere der kath. Klerus sollte sich diese Worte zu Herzen nehmen und wieder zur der Anbetung der Urchristen zurückkehren. Auch sollte der Papst endlich aufrichtige Konsequenzen ziehen in Bezug auf die Missbräuche und die Täter aus ihren Ämtern entlassen.



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