Der Tanach ein Märchenbuch?
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Feierabend-Mitglied
27.06.2021, 10:05
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Bildquelle: Internet
Jeder kennt Märchen und weiß auch dass sie etwas bezwecken sollen. Kinder lernen daraus was gut und was böse ist und dass letzten Endes das Gute siegt.
Auch der Tanach weist Geschichten auf, die im eigentlichen Sinne Lehrstücke sind. Doch wie kann es sein, dass Jesus bei seiner Endzeitrede, wie sie im Matthäus- und Lukasevangelium überliefert worden ist, folgendes sagen konnte?
Matthäus Kapitel 24
37 Wenn der Menschensohn kommt, wird es sein wie zur Zeit Noahs. 38 Damals vor der großen Flut aßen, tranken und heirateten die Menschen, wie sie es immer taten. So ging es, bis Noah in die Arche stieg.
39 Die Leute merkten nichts von dem Unheil, das ihnen bevorstand, bis die Flut sie alle mit sich riss. So wird es auch beim Kommen des Menschensohnes sein.
Wenn Noah eine Märchenfigur war, warum stellte Jesus ihn dann als Beispiel vor? Meinte er damit die wirkliche Geschichte, wie sie sich vor langen Jahren abgespielt hat und Noah und seine Familie darin eine Hauptrolle gespielt haben? Wie dem auch sei, es fehlen leider historische Beweise, dass es Noah gegeben hat. Aber ist das für den Glauben an Jesus Christus so wichtig?
Allerdings, dadurch dass Jesus auf die Zeiten Noahs hingewiesen hat wird deutlich, dass er von einer realen Begebenheit gesprochen hat. Andernfalls hätte er Lügen verbreitet. Da er aber von sich sagt dass er die WAHRHEIT und das Leben ist, sollte man da annehmen dass er diesen Anspruch durch Verbreitung von Lügengeschichten, verraten hätte.