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Die Finanzierung

Von Feierabend-Mitglied Dienstag 28.04.2026, 15:11 – geändert Dienstag 28.04.2026, 16:07

Wie viele % der Finanzierung der kirchlichen Krankenhäuser, Kindergärten wird aus der Kirchensteuer bezahlt?

Kirchliche Krankenhäuser und Kindergärten werden nur zu einem sehr geringen Teil aus Kirchensteuermitteln finanziert. Der Großteil der Kosten wird durch den Staat, Sozialversicherungen oder Gebühren gedeckt.
Krankenhäuser
Kirchliche Krankenhäuser (oft unter Trägerschaft von Caritas oder Diakonie) finanzieren sich fast ausschließlich über die gleichen Wege wie staatliche oder private Kliniken.

Kirchensteuer-Anteil: Nahezu 0 %.
Investitionskosten: Werden von den Bundesländern aus Steuermitteln getragen.
Betriebskosten: Werden von den Krankenkassen über Fallpauschalen finanziert.
Kirchlicher Beitrag: Die Kirche trägt oft nur die Kosten für die Krankenhausseelsorge oder stellt das Grundstück bereit.

🧸 Kindergärten (Kitas)
Bei Kindergärten ist der kirchliche Anteil etwas höher, bleibt aber im Vergleich zur staatlichen Finanzierung eine Minderheit.

Kirchensteuer-Anteil: Durchschnittlich 5 % bis 10 % (vereinzelt bis zu 30 % der Betriebskosten, je nach Region und Träger).
Staatlicher Anteil: Über 90 % der Kosten werden durch öffentliche Zuschüsse (Länder und Kommunen) gedeckt.
Elternbeiträge: Ein Teil der Kosten wird – sofern nicht befreit – durch Gebühren der Eltern finanziert.

Gesamtüberblick: Caritas und Diakonie
Die beiden großen christlichen Wohlfahrtsverbände erhalten nur einen Bruchteil ihres Gesamtbudgets aus kirchlichen Mitteln.
Träger Anteil kirchliche Mittel (ca.) Hauptfinanzierung
Diakonie 1,8 % – 3,8 %
Staatliche Zuschüsse (82 , Spenden, Gebühren
Caritas ca. 2 % Sozialversicherungen,
Entgelte für Leistungen, Staat
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Kirchensteuer dient primär der Finanzierung des kirchlichen Personals (Pfarrer, Religionslehrer),
der Verwaltung und der Instandhaltung von Gebäuden.
Soziale Einrichtungen funktionieren weitgehend als staatlich refinanzierte Dienstleister im Auftrag der Gemeinschaft.


1,8 - 4 % sind eine günstige Werbeaufwendung.

Die Wirtschaft rechnet:
Die Kosten für Reklame sind extrem variabel und hängen von Medium, Reichweite und Dauer ab.
Plakate kosten ca. 4,90 bis 80€ pro Tag/Fläche, während TV-Spots schnell in die Zehntausende gehen.
Als Faustregel gilt: Unternehmen sollten etwa 3–7 % (im Dienstleistungsgewerbe bis zu 10 ihres Umsatzes für Marketing einplanen.

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