Die Torheit der Gottesleugner
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Feierabend-Mitglied
Donnerstag 17.02.2022, 08:41 – geändert Donnerstag 17.02.2022, 08:46
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Für den Chormeister. Von David.
Der Tor sagt in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut.
Der HERR blickt vom Himmel herab auf die Menschen, um zu sehen, ob ein Verständiger da ist, einer, der Gott sucht.
Sie alle sind abgewichen, alle zusammen sind verdorben, da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht ein Einziger.
Haben denn all die Übeltäter keine Einsicht? Sie fressen mein Volk, als äßen sie Brot. Den HERRN rufen sie nicht an.
(aus Psalm 14)
Als ich diese Verse las war ich erstaunt wie aktuell sie sind. Somit hat sich das Verhalten der Menschen gegenüber Gott seit den Tagen des Königs David überhaupt nicht verändert. Wie oft hört man heute von vielen Menschen dass es keinen Gott gibt und brüsten sich mit ihrer Überzeugung Atheist zu sein. Deutlicher kann man Gott nicht leugnen.
Aber mit einer Aussage bin ich nicht ganz einverstanden, nämlich dass keiner Gutes tut. Es gibt schon Menschen die sich für die Belange anderer einsetzen. Nur scheint David damals andere Erfahrungen gemacht zu haben. Wer sich einigermaßen mit der Geschichte Israels auskennt weiß auch wie sehr die Propheten gegen den zunehmenden Unglauben gewettert haben. Sie wiesen unermüdlich auf die Folgen einer Gottesleugnung hin, die das Volk dann auch durch Verschleppung, Verfolgung und Versklavung zu tragen hatte.
„Ich weiß, wie unbeugsam du bist. Dein Nacken ist wie Eisen, deine Stirn hart wie Erz“.
Jesaja Kapitel 48