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Ein erschütternder Bericht - Kindesmißbrauch

Von Feierabend-Mitglied Mittwoch 17.02.2021, 09:01 – geändert Mittwoch 17.02.2021, 09:17

Karl Haucke steht am Ufer des Rheins und blickt auf den Kölner Dom. Den Glauben an die Kirche, den habe er vor langer Zeit verloren, sagt er. Hauckes Geschichte beginnt Anfang der 60er Jahre, in einem Ordensinternat im nordhein-westfälischen Bonn. Im Alter von elf bis 15 Jahren wird er von einem Pater missbraucht, mindestens einmal pro Woche.
Doch beim sexualisierten Missbrauch allein bleibt es nicht. Haucke wird gezwungen, die Taten selbst zu beichten. "Wir sind wöchentlich beichten gegangen. Und zur Beichte gehört ja die Buße. Es konnte je nach Lust und Laune des Täters geschehen, dass die Buße darin bestand, dass man erneut vorstellig werden musste bei ihm oder dass er ankündigte 'Ich komme dann heute Abend oder morgen in den Schlafsaal an deinem Bett vorbei.' Da ging es dann weiter." 


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Der im Artikel erwähnte Pater ist kein Einzelfall und in meinen Augen sind solche Kinderschänder Verbrecher. Es ist einfach nicht zu verstehen, dass Menschen die das Keuschheitsgelübde vor Gott abgelegt haben, es auf eine so schändliche Art und Weise brechen und dabei noch nicht einmal Gewissensbisse haben. Welche Teufel haben sich in eine Kirche eingeschlichen, eine Kirche die doch für alle Menschen die gute Botschaft Jesu weitergeben sollte. Und dass diese Kirche die Gräueltaten vertuscht und sogar leugnet ist ein weiteres Verbrechen. Sie müßte solchen Strolchen sofort das Amt auf Dauer entziehen.

Kindesmissbrauch geschieht auch in anderen kirchlichen Institutionen.

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Die russisch-orthodoxe Kirche kündigte an, nach dem staatlichen Urteil solle ein Kirchengericht über eine Aberkennung der Priesterwürde entscheiden. Im Gegensatz zur röm.-kath. Kirche zieht die russisch-orthodoxe Konsequenzen indem sie solche Priester aus Amt und Würden vertreibt. Insofern handelt diese Kirche glaubwürdig, wovon der Vatikan lernen könnte.

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