Fatima
Von ehemaliges Mitglied Freitag 12.03.2021, 12:56
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Auszug aus dem Buch "Die Kinder von Fatima" von Casimir Barthas.
Kurzfassung der Botschaften Marias an die Welt und an die drei Kinder Jacinta, Lucia und Francesco.
13. Juni 1917:
Lucia bittet die himmlische Frau, einen Kranken zu heilen, den man ihr empfohlen hat. Sie bekommt zur Antwort, er solle sich bekehren und unter dieser Bedingung werde er im Laufe des Jahres genesen.
Die kleine Hirtin fasst sich ein Herz:
"Liebe Dame, ich möchte Sie bitten, uns ins Paradies zu nehmen."
"Ja. Jacinta und Francesco werde ich bald holen. Du aber musst noch einige Zeit hier unten bleiben. Jesus will sich deiner bedienen, damit man mich kennen und lieben lernt. Er will in der Welt die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen begründen".
"Dann soll ich ganz allein hienieden bleiben! . . ."
"Nein, meine Tochter!... Und leidest du deshalb viel?... Ich werde dich nicht verlassen. Mein Unbeflecktes Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg, der dich zu Gott führen wird"
Diese Worte wurden offensichtlich für Lucia eine mächtige Quelle der Kraft und des Mutes in allen Kämpfen, die sie seither als treue Botin der Dame von der grünen Eiche bestehen musste.
In den neuen Aufzeichnungen, die 1942 veröffentlicht wurden, lässt sie uns eine neue kostbare Gnade erkennen:
Lucia erzählte: "Als die heilige Jungfrau diese letzten Worte aussprach, teilte sie uns den Widerstrahl des starken Lichtes mit, das sie einhüllte und in welchem wir uns wie in Gott versenkt sahen. Jacinta und Francesco schienen in einem Teil zu sein, der sich zum Himmel erhob, und ich in einem solchen, der sich über die Erde ausbreitete.
über der Handfläche der rechten Hand Unserer Lieben Frau war ein Herz, umgeben von Domen, die in die Hand eindrangen. Wir verstanden, dass es das durch die Sünde der Menschheit beleidigte Unbefleckte Herz war, das Sühne verlangte."
13. Oktober 1917:
Nun stellte Lucia noch einmal ihre Frage:
"Wer seid Ihr und was wollt Ihr von mir?".
Und die Erscheinung antwortete:
"Ich bin die Rosenkranzkönigin. Ich bin gekommen, um die Gläubigen zu ermahnen, ihr Leben zu bessern und den Herrn nicht mehr durch die Sünde zu betrüben, der schon so viel beleidigt wurde."
Dann empfahl sie zum sechsten Mal, alle Tage den Rosenkranz zu beten. Und sie fügte hinzu:
"Ich wünsche, dass man hier zu meiner Ehre eine Kapelle errichtet."
Sie versicherte, wenn sich die Leute besserten und für ihre Sünden Buße täten, würde der Krieg bald zu Ende gehen und sie werde ihre Bitten erhören.
Lucia, die wieder von zahllosen Personen gebeten worden war, der Madonna ihre Nöte vorzutragen, sagte: "Ich hätte um so vieles zu bitten . . ."
Die heilige Jungfrau entgegnete, sie werde einige der Bitten erfüllen, die andern nicht. Dann kam sie sofort wieder auf den Hauptpunkt ihrer Botschaft zurück. .
"Die Menschen sollen sich bessern und um Verzeihung ihrer Sünden bitten".
Traurigkeit überschattete ihre Züge, als sie mit flehender Stimme sprach: »Sie sollen den Herrn nicht mehr betrüben, der schon zu viel beleidigt wurde!"
Es war das letzte Wort, der Kern der Botschaft von Fatima. Beim Abschied öffnete die Gottesmutter die Hände, die im Sonnenlicht strahlten, und wies — wie es den beiden Kleinen schien — auf die Sonne.
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