Gott ist praktisch
Von
Edison35
Samstag 21.12.2024, 12:43 – geändert Samstag 21.12.2024, 12:46
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Bild: Robert Campin - L'_Annonciation - 1425 (Ausschnitt)
Die Geburt Jesu war nur eine biologische Weiterführung der Verkündigung. Das eigentlich Wunder war die Überschattung Marias durch den Heiligen Geist bei der Verkündigung und bei den Worten Marias: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe wie du mir gesagt hast".
Unsere Zeit hält nichts von Übernatürlichkeit, wir müssen etwas sehen um es zu begreifen. Darum ist Weihnachten ein so großes Fest und Mariä Verkündigung wird kaum wahrgenommen.
Und doch war die Verkündigung auch in zweiter Linie ein wichtiges Ereignis. Gott ließ Maria durch den Engel sagen, dass ihre Verwandte Elisabeth schwanger sei. Marisa brach auf, besuchte Elisabeth und beeindruckt durch die Worte Elisabeths - die ersten Worte des Ave Maria - sprach Maria das Hochgebet, in dem ihre Würde unter den Menschen betont wurde - Das Magnificat. (Lukas, 1,46).
Und noch ein dritter Punkt lässt mich den praktischen Sinn Gottes erkennen: Maria lernte bei der Geburt des Täufers, wie eine Geburt abläuft, welche Utensilien dazu nötig sind. Sie brauchte das, denn als die Geburt Jesu bevorstand und der Aufruf erging, jeder müsse in seine Vaterstadt ziehen und sich melden, packte Maria alles Nötige ein. So praktisch ist Gott! So klug werden die kleinen aber wichtigen Umstände des Lebens Jesu und auch unseres Lebens geregelt.
Darum liebe ich Gott, darum liebe ich Jesus, darum liebe ich Maria!
Den Heiligen Geist habe ich nicht vergessen, auch Ihn liebe ich aber davon ein anderes Mal.