Irrt euch nicht! Weder Unzüchtige noch
Von ehemaliges Mitglied Dienstag 15.06.2021, 05:44 – geändert Dienstag 15.06.2021, 05:45
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Götzendiener noch Ehebrecher ... noch Trunkenbolde werden das Reich Gottes erben.1. Korinther 6,9.10
Die Unterhaltung im Haus des Seelsorgers war zu Ende. Man hatte über eine Reihe von Fragen zur Bibel gesprochen. Der Seelsorger begleitete seinen Besucher zur Tür. Dort sagte er zu ihm: „Sie haben doch Probleme mit dem Alkohol!“ Unsicher sah der Mann zu Boden. Das war in der Tat sein größtes Problem und alles andere, worüber man sich eine Stunde lang unterhalten hatte, war zweitrangig.
Alkohol! - Das ist ein Kernproblem vieler Menschen: nicht nur der einfachen, ungebildeten, armen Leute, sondern ebenso der klugen, angesehenen und hochgestellten Menschen. Allzu viele hängen an dieser Fessel, die kurze Freude verspricht oder Betäubung und Vergessen - und dabei doch nur in die Sucht führt. Der übermäßige Genuss von Alkohol ist wirklich eine Geißel der Menschheit!
Um aus dieser Abhängigkeit frei zu werden, muss man ehrlich sein vor sich selbst und vor Gott. Das fällt Betroffenen oft gar nicht so leicht, weil sie sich einreden wollen, dass es gar nicht so schlimm um sie bestellt sei. Eine wirkungsvolle ärztliche oder seelsorgerliche Beratung fängt jedoch gerade mit dem Eingeständnis an, dass es ohne Hilfe von außen nicht mehr geht. Wirkliche Einsicht ist der erste Schritt zur Heilung.
Noch besser ist, wenn Suchtkranke neben der notwendigen Hilfe bei Menschen auch die Hilfe des Herrn Jesus suchen, der uns von unguten Bindungen und Sünden befreien kann. Er will uns zuerst unsere ganze Ungerechtigkeit vor Gott ins Bewusstsein bringen und uns davon erlösen. Er hat die Macht dazu, weil Er der Sohn Gottes ist. Und es ist wahr, was Er von sich selbst gesagt hat: „Wenn nun der Sohn euch frei macht, werdet ihr wirklich frei sein“ (Johannes 8,36) - frei von der Macht der Sünde, dieser menschlichen Fehlhaltung, die nur Elend bewirkt und selbst ins Elend stürzt!
Kalenderblatt: Die gute Saat