Kein Vorwurf
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Feierabend-Mitglied
Mittwoch 23.02.2022, 08:44 – geändert Mittwoch 23.02.2022, 08:45
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Um den Vorwurf auszuschließen, dass die Nichtanerkennung des Marienkults dazu dienen soll die Kirche zu verleumden, möchte ich empfehlen zu beachten, dass selbst der katholische Erwachsenen‑Katechismus die Heilige Schrift als das authentische Wort Gottes bezeugt:
„Da der Wahrheit des Wortes Gottes, als kostbarster und ältester Überlieferung, keine nachgeordnete Tradition widersprechen darf, ist auch die Marienverehrung an diesem Wort Gottes auf ihre Zulässigkeit hin zu überprüfen. Paulus gibt ein eindeutiges Kriterium vor, an welchem jedwede Lehre zu messen ist: “Doch wenn selbst wir oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündeten, als wir euch verkündet haben, so sei er verflucht!”
Galater 1,8
Die Marienverehrung hat kein biblisches Fundament und wurde auch nie von Jesus gelehrt. Sie ist eine Erfindung von Menschen und demnach keine Offenbarung Gottes! Wenn demnach die kath. Kirche das Kriterium Paulus bestätigt, warum hält sie dann an der unbiblischen Marienverehrung so hartnäckig fest.
Die Kirche darf nicht einerseits die vollständige Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift lehren, andererseits aber sich mit seinen auf nach‑ und außerbiblischen Traditionen beruhenden Lehrsätzen in Widerspruch begeben; denn damit würde sie sich der Verbreitung von Irrlehren schuldig und das Wort Gottes unwirksam machen.
Da die Bibel sehr wenig über Maria berichtet und Jesus selbst die übertriebene Verehrung seiner Mutter abgelehnt hat, sollte man überprüfen aus welchen Quellen die Mariologie gespeist wird und ob sie nicht auf Phantasievorstellungen einiger Kirchenväter bzw. auf einer heidnischen Tradition und Volksfrömmigkeit beruhen. Diese Prüfung kann nur durch das Evangelium erfolgen und die Lehre der Urchristen, die nahe an der Quelle, am damaligen Geschehen gelebt haben und insofern glaubwürdiger sind.
Urchristentum im Vergleich mit der Kirchenlehre und dem Marien- und Heiligenkult!
Dass viele, insbesondere ältere Katholiken, so gut wie gar nichts vom Evangelium wissen liegt an dem Verbot ihrer Kirche die Bibel zu lesen. Ich kann mich noch gut an meine Schwiegermutter erinnern, die noch 1960 keine Bibel hatte und nicht wußte was dort übermittelt wird. Sie sagte mir dass es verboten sei sie selbst zu lesen. Also oblag die Auslegung der Schriften allein der katholischen Geistlichkeit, die sie nach ihren Vorstellungen und Gutdünken interpretiert hat. Daher war es auch möglich so viele falsche Lehren einzubringen.