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Marie FABRE

Von ehemaliges Mitglied Montag 14.03.2022, 20:07


Bild: Mariengrotte am Falkenstein

Geboren 1879, wohnhaft in Montredon (Frankreich).
Heilung am 26. September 1911 im Alter von 32 Jahren.
Am 8. September 1912 durch Bischof Pierre Cezerac von Cahors als Wunder anerkannt.

Im Alter von 30 Jahren fühlt sich Marie bereits vom Leben verbraucht. Wie viele andere junge Frauen ihrer Zeit wurde die Gesundheit dieser jungen Ehefrau eines Landwirtes durch drei schnell aufeinander folgende Schwangerschaften und schwierige Geburten erschüttert. Zu den schweren Unterleibsproblemen kommt noch eine Verdauungskrankheit, die ihr eine normale Ernährung unmöglich macht. Jeder neue Tag ist für sie ein Kampf. Über ein Jahr lang zeigen die verschriebenen Behandlungen keine Wirkung. In einem erbärmlichen Zustand äußert sie im Sommer 1911 den Wunsch, nach Lourdes zu gehen.
Die Reise, die sie am 24. September mit ihrem Mann unternimmt, hat mehr mit einem Abenteuer als mit einer Wallfahrt zu tun: Sie kommt in Lourdes derart geschwächt an, dass man es anderthalb Tage lang nicht für ratsam hält, sie zur Grotte oder zu den Bädern zu bringen. Am Nachmittag des 26. September beschließt man, sie an der Segnung mit dem Allerheiligsten teilnehmen zu lassen. Nachdem sie den Segen erhalten hat, fühlt sie in ihrem ganzen Leib eine Besserung: Sie kann sprechen und richtet sich auf. Sie wird ins Krankenhaus der Sieben Schmerzen zurückgebracht und bittet dort um etwas zu essen, obwohl sie seit zwei Jahren keine feste Nahrung mehr zu sich genommen hatte. Einige Tage später kehrt sie in großer Freude nach Hause zurück, wo sie sehr schnell wieder ein normales Leben aufnehmen kann.

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