Marie SAVOYE
Von ehemaliges Mitglied Mittwoch 09.03.2022, 08:41
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Bild: Mariengrotte-Albach
Geboren 1877, wohnhaft in Cateau-Cambresis (Frankreich).
Heilung am 20. September 1901 im Alter von 24 Jahren.
Am 15. August 1908 durch Weihbischof François Delamaire von Cambrai als Wunder anerkannt.
Sie lag in einem erbärmlichen Zustand auf der Rosenkranzesplanade, abgemagert, schwach und blutleer... Aber was kann sie von diesem Segen mit dem Allerheiligsten schon erwarten – auch wenn sie und die anderen es dennoch erhoffen? Seit vier Jahren leidet sie an den Folgen eines infektiösen Rheumas. Seit dreizehn Monaten hat eine Herzerkrankung ihr körperliches Leiden noch verschlimmert.
Ihr Alltag ist die Krankheit, der fast völlige Verzicht auf Nahrung und das Blutspucken. Sie ist so schwach, dass die Helferinnen der Hospitalité von Lourdes nicht einmal wagten, sie in das Bad zu tauchen. Am 20. September 1901 verschwinden beim Segen mit dem Allerheiligsten unvermittelt alle ihre Symptome sowie die Wunde am Rücken, die von der langen Bettlägerigkeit verursacht worden war.
Nach der Rückkehr in ihr normales Leben schenkte Marie Savoye den anderen an Pflege und Aufmerksamkeit, was sie selbst während ihrer langen Krankheit erfahren hatte.