Meine schönste Mariengeschichte
Von ehemaliges Mitglied Mittwoch 09.02.2022, 12:21
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Muss ich immer Mariengeschichten kopieren? Meine schönste Mariengeschichte ist mir selbst passiert, hat mein Leben frei und glücklich gemacht. Darum erzähle ich sie aus eigener Erinnerung und bin sicher, sie hält allen Plagiatsvorwürfen Stand.
Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht die Wundertätige Medaille. Eine dieser Medaillen schenkte mir eine unbekannte Frau, als ich in der Sankt Anna Kirche in Wien, Annagasse, betete. Ich hielt diese Medaille viele, etwa 50 Jahre in Ehren bis sie vor etwa 10 Jahren mir ihre Macht zeigte.
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Es begann mit einem Prozess vor dem Bezirksgericht in Wien. Es ging um meine Eigentumswohnung, die zwar von mir gekauft war doch eine andere Person im Grundbuch eingetragen war.
Wie Jedermann weiß, ist eine Wohnung ein Grundbedürfnis des Menschen. Der Prozess machte mir große Angst - verständlich - und ich nahm in meiner Sorge Zuflucht zu Maria. Ich bat eine Bekannte, die Frau meines Freundes, eine Sammlerin hübscher Dinge, um ein passendes Medaillon für meine Wohnungstüre. In dieses fügte ich eine kleine, gedruckte Unterlage mit vielen Rosen ein und befestigte eine Wundertätige Medaille daran.
Das Medaillon befestigte ich ehrfürchtig und mit Bitten aus ganzem Herzen an meiner Wohnungstüre - das Bild oben zeigt sie.
Die Monate vergingen, der Prozess zog sich, ich suchte verzweifelt nach einer Wohnung für den Fall des Verlustes meiner Wohnung. Es war eine harte Zeit und meine Gebete waren zahlreich und innig.
Das Wunder geschah! Der gegnerische Anwalt, als harter Prozessgegner bekannt, und sein Klient, mir als unnachgiebig bekannt, schlug eine Diversion vor. Sie kostete mich meine letzten finanziellen Reserven doch ich bekam die Wohnung.
Nun blicke ich dankbar auf die Medaille! Jedesmal wenn ich die Wohnung verlasse ist sie in meinem Blickfeld und ich grüße Maria.
Auf der Medaille ist der von ihr gewünschte Text eingeprägt:
O MARIA, OHNE SÜNDE EMPFANGEN, BITTE FÜR UNS, DIE WIR ZU DIR UNSERE ZUFLUCHT NEHMEN