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Papst Johannes Paul I

Von Feierabend-Mitglied Donnerstag 06.01.2022, 09:53 – geändert Donnerstag 06.01.2022, 17:49

Er war nur 33 Tage im Amt und starb eines plötzlichen und unerwarteten Todes, noch bevor er die korrupten Geistlichen im Vatikan, die er auf einer langen Liste vermerkt hatte, aus dem Amt verweisen konnte. Auch kam er den suspekten Machenschaften der Vatikanbank auf die Spur und wollte Untersuchungen veranlassen. Dazu ist es nicht gekommen.
Dieser Papst war nicht nur katholisch sondern durch und durch ein Nachfolger Jesu, dem das Wohl insbesondere der Armen am Herzen gelegen hat.
Ich denke dass man durch u.a. Zitate das Wesen dieses Papstes erkennen kann. Selbst in bitterster Armut in einem abgelegenen Dorf aufgewachsen wußte er nur zu gut was es bedeutet arm zu sein.
Durch seine Biographie habe ich einen unglaublich liebenswerten Menschen kennengelernt, der auch mein Herz durch sein gewinnendes herzliches Lächeln gewonnen hat.
In jeder Glaubensgemeinschaft, ganz egal wie sie sich nennt, findet man solche Jesusnachfolger.

Hier einige Zitate dieses außergewöhnlichen Papstes:

Bei manchen Menschen ist es leicht sie zu lieben.
Bei anderen schwer, sie sind nicht sympathisch,
sie haben uns verletzt und Böses getan.
Nur wenn ich Gott im Ernst liebe,
komme ich dazu diese anderen zu lieben
weil sie Kinder Gottes sind.

Laß dich nicht zum bloßen Werkzeug machen,
werde nicht zum Sklaven von Meinungen und Moden.
Verschaff dir ein bißchen Stille zum Wohle deiner Seele.
Lärm bringt nicht das Gute, das Gute macht keinen Lärm.

Rom wird eine wirkliche Christengemeinde sein,
wenn Gott hier nicht nur dadurch geehrt wird,
daß die Gläubigen in die Kirche strömen,
nicht nur durch ein sittlich einwandfreies Privatleben,
sondern vor allem durch die Liebe zu den Armen.

Je mehr einer für den Himmel begeistert ist,
um so mehr muß er Hand anlegen,
um hier auf der Erde Gerechtigkeit zu verwirklichen.

ER ist Vater. Mehr sogar, Gott ist Mutter
die uns nicht weh tun möchte.

Zwei Dinge sind im Vatikan schwer zu bekommen:
Ehrlichkeit und eine Tasse Kaffee.

Ein kleines Lächeln ist besser als eine große Ansprache.
(Durch dieses Lächeln hat der Papst die Herzen der Gläubigen gewonnen, nicht aber die einiger Angehörigen des Klerus im Vatikan.)

Wir sind in der Tat eine Art Engel, der keine Flügel mehr hat;
aber wir erinnern uns daran, daß wir sie einmal hatten,
und wenn wir daran glauben sie wiederzubekommen,
dann werden wir von der Hoffnung verwandelt.


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