Schwester MAXIMILIEN
Von ehemaliges Mitglied Dienstag 08.03.2022, 17:10
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Bild: Maríulind-Island
Geboren 1858, wohnhaft im Kloster der Schwestern von der Hoffnung in Marseille (Frankreich).
Heilung am 20. Mai 1901 im Alter von 43 Jahren.
Am 5. Februar 1908 von Kardinal Paulin Andrieu von Marseille als Wunder anerkannt.
Es war der 21. Mai 1901. Am Vortag war ganz anonym eine 43-jährige Ordensfrau nach Lourdes gekommen, die an einem Lebertumor litt. Heute wagt Schwester Maximilien, sich im Medizinischen Büro einer Gruppe von Ärzten vorzustellen, die sie eingehend mustern und beurteilen. Sie erzählt zunächst die unglaubliche Geschichte ihrer Erkrankung, deren Fortschritt am Vortag plötzlich aufgehört hatte. Sie war 43 Jahre alt, seit 15 Jahren krank und seit 5 Jahren endgültig ans Bett gefesselt. Die Zyste, die ihre Leber auffraß, war unheilbar. Zudem war ihr Gesundheitszustand durch eine Venenentzündung am linken Bein verschlechtert. Im Kloster der Schwestern von der Hoffnung in Marseille wusste jeder, dass die Medizin keine Heilung ermöglichen konnte.
Mit der Aussicht auf einen baldigen Tod war sie am 20. Mai 1901 nach Lourdes gekommen. Sie hatte sich sofort zu den Bädern bringen lassen. Ein paar Minuten später kam sie auf eigenen Beinen geheilt wieder heraus! Die Schwellung am Bauch und am Bein war vollkommen verschwunden!