Szenen vom Ganges? Nein, das ist Hamm
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Feierabend-Mitglied
Montag 10.05.2021, 07:49 – geändert Montag 10.05.2021, 07:51
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Montag 10.05.2021, 07:49 – geändert Montag 10.05.2021, 07:51
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Vor einigen Tagen sah ich in der WDR-Lokalzeit ein Fest der Hindus. Ich war erstaunt, da ich keine Vorstellung hatte wie viele Hindus es in unserer Gegend gibt. Bei dem Fest meinte man am Ganges zu sein, eine große Volksmenge drängte sich ins Wasser. Da ich bisher angenommen hatte dass nur der Ganges „heiliges Wasser“ hat wurde ich eines Besseren belehrt; auch der Hamm-Kanal kann „heilig“ sein. Ein farbenprächtiges Bild!
Für viele westliche Betrachter wirkt der Hinduismus mit seinen Skulpturen, Mythologien und unzähligen Hindugottheiten wie eine Mischung aus Religion, Kult und Fantasy. Allein im Tempel von Hamm findet man 200 Gottheiten. Im Hinduismus gibt es keinen einheitlichen Religionsstifter, kein gemeinsames Glaubensbekenntnis, keine zentrale religiöse Institution.
Der Tempel ist für alle Menschen geöffnet. Jeder kann seine Sorgen spirituell mit den Göttern besprechen“, sagt Paskaran. Nur sollte man im Tempel respektvoll gekleidet sein, keine Leder- oder andere von Tieren stammende Kleidung tragen, nicht essen und trinken, sich ruhig verhalten, barfuß oder auf Socken gehen.
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Ich frage mich allerdings was kann ein Mensch mit 200 Gottheiten anfangen?