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Thora/Tanach

Von Feierabend-Mitglied Mittwoch 17.03.2021, 09:04

Wie stand Jesus zur Thora bzw. zum Tanach?
Jesus war Jude und wurde im jüdischen Gesetz (Thora) erzogen. Dies wird dadurch bestätigt dass seine Eltern mit ihm nach Jerusalem gingen um das Passahfest und andere jüdische Feste zu begehen. Insofern ist es gesichert dass Jesus von Kindesbeinen an die Thora sehr gut kannte und auch schätzte. Dies wird aus folgender Aussage deutlich indem er zum Volk sprach:

"ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen um aufzulösen, sondern um zu erfüllen! Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz (Thora/Tanach) vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel." (Matth. 5:17)

Wenn also die Thora in den Augen einiger Menschen ein Märchenbuch ist, wie könnte Jesus behaupten dass er gekommen sei das Gesetz, die Thora, zu erfüllen? Wußte er es nicht besser oder aber ist nicht vielmehr anzunehmen dass er als Sohn Gottes zwischen Wahrheit und Legende gut zu unterscheiden wußte? Hätte er Lügen und Märchen weitergegeben zumal er von sich sagte dass er das Leben und die Wahrheit sei?

Wenn also heute Menschen behaupten, die Thora sei eine Sammlung von Märchen und für den christlichen Glauben nicht relevant, stellen sie sich über Jesus und strafen ihn sogar Lügen. Denn Jesus nahm in seinen Reden ständig Bezug auf das Gesetz, die Thora und die Propheten.


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