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Unser täglich Brot

Von Feierabend-Mitglied Freitag 08.07.2022, 08:38

Es ist ein fürchterliches Gedränge in der Welt um das tägliche Brot, so fürchterlich, als es früher nie gewesen. Alle Staaten, alle Völker sind auf das Äußerste angestrengt, die Finanz ist die erste Wissenschaft des Staates geworden, und auch die einzelnen Menschen müssen jetzt schon ein wenig mit finanzen. Ich scheine hier von etwas Kleinem zu sprechen, freilich von etwas Kleinem und Gewöhnlichem, von dem täglichen Brote.
(Ernst Moritz Arndt 1769-1860, deutscher Professor für Theologie)

Was würde der gute Moritz Arndt wohl heute sagen?
Viele Menschen können sich zum Monatsende kaum noch etwas „Kleines und Gewöhnliches“ leisten und sind auf Almosen angewiesen während es bei anderen Überfluß gibt. Wie sollten Christen damit umgehen wenn sie beobachten, dass ihre Brüder und Schwestern Not leiden?
Ist es nicht insbesondere die Aufgabe einer christlichen Regierung dafür zu sorgen dass jeder sein täglich Brot essen kann?

Jesus lehrte uns um das tägliche Brot zu beten.



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